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Partnerschaft, Gesundheit & Familie
Stillen in der Öffentlichkeit
Als eine 31-Jährige in einem Krefelder Café ihren damals vier Wochen alten Sohns stillte, wurde sie von der Bedienung gebeten zu gehen. Zwar entschuldigte sich der Chef des Cafés bei der Mutter, ob es jedoch ihr Lieblingscafé bleiben wird, ist fraglich. Ist es in Ordnung in der Öffentlichkeit zu stillen?
Schutz für Kinder im Internet
Da wo Erwachsene kaum durchblicken ist es für Kinder besonders schwer. Zwar sollten Kinder und Jugendliche nicht ohne Aufsicht das Internet nutzen, auf der anderen Seiten gibt es spezielle Software, die beispielsweise den Zugriff auf Pornoseiten verhindert. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder möchte noch einen Schritt weiter gehen und den Notrufbutton einführen.
Runter vom Gas-Kampagne 2011
Jedes Jahr sterben in Deutschland 3.700 Menschen im Straßenverkehr. Bei 2 von 5 Unfällen ist überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit die Ursache. Die Zahl der Verkehrstoten ist seit 2007 um 2.300 gesunken, das jedoch ist eher auf die immer besser ausgestatteten Autos zurück zu führen. „Runter vom Gas!“ ist eine gemeinsame Kampagne des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und des Bundesverkehrsministeriums (BMVBS). Die neueste Kampagne sorgt für Aufsehen.
Gefährliche Vitaminpillen
Für das Wohlbefinden sind eine gesunde Ernährung und Sport unerlässlich. Doch was ist, wenn man mal keine Zeit hat und sich Fast Food gönnt – können Vitaminpräparate sogenannte Vitaminpillen einen Ausgleich schaffen? Experten sind sich sicher, dass ein gesunder Mensch keine Vitaminpillen nehmen muss um gesund zu bleiben.
Jeder zehnte Deutsche knirscht mit den Zähnen
Jeder Mensch geht anders mit Stress um. In erster Linie äußert sich Stress durch Genussmittel. Viele Menschen essen oder rauchen zu viel. Doch immer häufiger knirschen Menschen mit den Zähen (Bruxismus) – in aller Regel während dem Schlafen. Vor allem Frauen sind häufig betroffen, heißt es im jüngsten Statistischen Jahrbuch der Bundeszahnärztekammer.
50 Jahre nach Contergan
Da Pharmaunternehmen Grünenthal brachte am 01.10.1957 das rezeptfreie Medikament Contergan auf den Markt. Es war zwar ein Beruhigungs- und Schlafmittel, wirkte aber auch gegen die morgendliche Übelkeit während der Schwangerschaft. Daher wurde Contergan besonders häufig von Schwangeren eingenommen. Die Folgen des Wirkstoffs Thalidomid waren schwere Missbildungen an den geborenen Babys.
Online-Sprechstunde: DrEd.com
Für jedes noch so kleine gesundheitliche Problem, gibt es im Internet die Lösung oder zumindest eine Diagnose. Andere Erkrankte stehen mit Tipps und Medikamentenvorschlägen zur Seite. Für verschreibungspflichtige Medikamente muss jedoch weiterhin ein Arzt aufgesucht werden – mit den Unannehmlichkeiten der Praxisgebühr und des Rumsitzens im Wartezimmer. So war es bisher. Eine Online-Praxis namens DrEd mit Sitz in London will dem nun Abhilfe schaffen.
Kostenübernahme bei künstlicher Befruchtung
Wer in Deutschland auf natürlichem Weg kein Kind bekommen kann muss tief in die Tasche greifen. Seit 2004 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr vollständig die Kosten einer künstlichen Befruchtung. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will sich für eine Entlastung von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch einsetzen. Ihr Plan: Bund und Länder sollen ab April 2012 ein Viertel der Kosten einer künstlichen Befruchtung übernehmen.
Organe spenden oder nicht?
Eine Organspende ist eine heikle Angelegenheit. Ist ein Mensch erst krank machen sich die wenigsten darüber Gedanken, ob sie zu Organspenden bereit sind. Auf der anderen Seite warten derzeit 12.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Die meisten auf eine Niere und das fünf bis sechs Jahre – Alle acht Stunden stirbt einer von ihnen. Nun soll eine Neuregelung die Menschen motivieren sich über das Thema Organspende Gedanken zu machen.
Baby Blues oder postnatale Depressionen
Es könnte so schön sein. Die Schwangerschaft ist vorbei und die Mutter kann ihr Baby endlich im Arm halten. Gerade beim ersten Kind ändert sich nach der Geburt einiges. Viele Mütter sind darauf nicht eingestellt. Darunter leidet auch das Empfinden zu dem eigenen Kind. Ärzte unterscheiden aber zwischen dem sogenannten „Baby-Blues“ oder Wochenbettdepression genannt und postnatalen Depressionen.












