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Klonen: Frankenstein wird zur Realität
Die Wissenschaftler in Oregon hatten Zellkerne aus Hautzellen entnommen und einer Eizelle eingepflanzt, aus der die Erbinformation zuvor entfernt worden war. Das bedeutet, dass die Zelle zwar die genetischen Eigenschaften der adulten Hautzelle hat, sich aber in einem embryonalen Stadium befindet. In dieser frühen Phase können sich Zellen noch in alle möglichen Richtungen wie Nervenzellen oder Muskelzellen entwickeln und krankhafte Zellen ersetzen.
Nur jedes fünfte neu zugelassene Medikament ist besser
Von 37 überprüften Mitteln erkannte der G-BA in sieben Fällen einen beträchtlichen Zusatznutzen. In 14 einen geringen und in drei einen nicht näher bestimmbaren. Ziel der Überprüfung ist außerdemdie Festsetzung eines Preises. Neue Medikamente sind immer verhältnismäßig teuer.
Umgangsrecht für leibliche Väter
Wenn Eltern sich trennen, ist es für die Kinder am schlimmsten. Doch auch die Väter mussten in der Vergangenheit leiden, weil Ihnen das Umgangsrecht mit den Kindern verwehrt wurde. Zumindest dann, wenn das Kind unehelich entstanden war und sich die Mutter nicht mit einem Umgangs- oder Besuchsrecht einverstanden zeigte. Anfang des Jahres wurden die Rechte der Väter von unehelichen Kindern gestärkt. Im Sommer 2013 wird ein Gesetz in Kraft treten, was es Vätern unehelicher Kinder erleichtern soll ein gemeinsames Sorgerecht zu erlangen.
Neue Gefahr durch Masern
Über manche Gefahren macht man sich keine Gedanken, weil man glaubt, dass die Gefahr als ausgestorben gilt. Die Pest ist ein Beispiel dafür. HIV wäre (fast) keine Gefahr ehr, wenn keiner ungeschützte Geschlechtsverkehr hätte. Auch manch andere Krankheit gilt als ausgerottet, weil es man sich dagegen impfen lassen kann: wie bei den Masern.
Warten bis der Arzt kommt – oder noch länger
Kassenpatienten in Hessen müssen im Schnitt 20 Tage länger auf einen Termin beim Facharzt warten als Privatversicherte. Die Bundestagsabgeordnete Nicole Maisch hatte die Idee zu einem Test. Testanrufer sollten kurz hintereinander bei verschiedenen Medizinern anrufen und sich ein Mal als Kassen- und ein Mal als Privatversicherte ausgeben und nach einem Termin fragen.
Deutsche sind Operationsweltmeister
In fast keinem anderen Industriestaat wird so viel operiert wie in Deutschland. Dabei steht die Frage im Raum: Sind dabei auch alle Operationen notwendig oder steht eher der Profit von Krankenhäusern und Ärzten im Vordergrund? Besonders im Fokus sind Behandlungen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Einsatz von künstlichen Hüftgelenken.
Fehlzeiten im Job
Laut einer am Freitag veröffentlichte Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) gibt es große Unterschiede, was die Fehlzeiten der arbeitenden Bevölkerung angeht. Offensichtlich macht der Ruhrpott die Menschen krank. Denn an keinen anderen Ort haben deutsche Arbeitnehmer so viele Fehltage wie in Nordrhein-Westfalen. Die meisten Fehltage hat Gelsenkirchen zu verkünden. Dort sind die Arbeitnehmer an 23,5 Tagen im Jahr 2012 arbeitsunfähig.
Deutsche Kinder und Jugendliche sind Bewegungsmuffel
Deutsche Kinder und Jugendliche bewegen sich zu wenig. Das ergab eine Studie von Forschern der Universität Bielefeld. Die Studie ist Teil einer groß angelegten Studie der Weltgesundheitsorganisation rund um das Thema „Gesundheitsverhalten“ in 40 Ländern.
Kosmetik ohne Tierversuche
Bislang wurden die meisten Kosmetika an Tieren getestet. Es wurde zum Beispiel geschaut, ob diese Allergien, Hautausschläge oder Juckreiz auslösen. Seit Montag ist damit Schluss. Denn es dürfen keine Kosmetikprodukte mehr verkauft werden, deren Inhaltsstoffe an Tieren getestet wurden. Die deutsche Kosmetikindustrie verzichtet bereits seit 1989 auf Verträglichkeitstest an Tieren.
Drogenabhängigkeit: Drogen machen dumm
Märkische Jugendliche werden mit Drogen immer experimentierfreudiger. Das Spektrum reicht von Alkohol über Haschisch bis zu Designerdrogen. In 90 Prozent der Fälle führe so ein Ausprobieren noch nicht zu einer Abhängigkeit, erklärte die Landessuchtbeauftragte Ines Weigelt-Boock in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.












