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Es gibt 6 Kommentare

Einführung der Reichensteuer

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Die FDP sorgt erneut für Aufregung, denn nun spricht sie sich für eine Reichensteuer aus. Besserverdiener sollen demnach mehr zur Kassen gebeten werden.

Reichensteuer zu Gunsten der Bürger

Mit der Reichensteuer will die FDP so das Sparpaket der Bundesregierung fördern. Jürgen Koppelin, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundesfraktion, teilte in einem Interview der F.A.Z. mit, dass man nicht nur Hartz-VI-Empfängern das Geld kürzen könne.Mit den Mehreinnahmen durch die Reichensteuer sollen die Schulden weiter abgebaut werden.

Auch Bundesjustizministerin für Reichensteuer

Ab einem Einkommen von 250.000 Euro im Jahr, soll der Steuersatz von 42 Prozent auf 45 Prozent angehoben werden. Auch Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist für eine Erhöhung der Steuern bei Besserverdienern, allerdings sollten dafür Geringverdiener auch entlastet werden Der Welt am Sonntag gegenüber äußerte sie, dass „starke Schultern auch mehr tragen müssen“. Die Lösung sei ihrer Meinung nach die Abschaffung von Steuersubventionen, die nur bestimmte Gruppen nutzen.

Mehrwertsteuersystem ist veraltet

Das Mehrwertsteuersystem, so die FDP, sei zudem auch undurchschaubar und müsse daher überarbeitet werden. Wolfgang Schäuble müsse sich endlich mit diesem Thema befassen, forderte die Partei. Es gäbe zu viele Ausnahmen, die das System unnötig komplizieren. Schade nur, dass die Bundesregierung vor kurzem erst eine neue Ausnahme beschloss, so dass für Hotelübernachtungen nun auch eine reduzierte Mehrwertsteuer berechnet wird.

Die Debatten scheinen kein Ende zu nehmen

In puncto Steuern ist man sich in der deutschen Regierung nach wie vor nicht einig, sei es die Mehrwert- oder die Reichensteuer, eine Einigung scheint nicht in Sicht zu sein. Die SPD forderte sogar eine Reichensteuer von 50 Prozent. Doch auch die IG Metall hat im Rahmen des Sparpakets noch ein Wörtchen mitzureden und Hans Jürgen Urban, Vorstand der IG Metall, kündigte an, dass die Gewerkschaft entsprechend reagieren würde. Demonstrationen und Streiks scheinen vorprogrammiert zu sein.

Ist die Reichensteuer wirklich notwendig? Sollten Besserverdiener auch mehr Abgaben haben? Lohnt es sich dann überhaupt noch einen gutbezahlten Job anzunehmen wenn man die geplanten 50% Abgaben bezahlen muss?

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6 Meinungen zum Thema Einführung der Reichensteuer

XY

13. Juli 2010 um 18:59

Antworten

Einführung der Reichensteuer

Der Begriff sollte erstmal weg!!! Hat die gleiche Wirkung wie der Begriff Harz IV.
Es gibt andere Möglichkeiten z.B Abschaffung der Privatkrankenkassen (die gesetzlichen Krankenkassen können ja einen Sonderleistungskatalog erstellen wo jeder je nach Wunsch und Einkommen Leistungen zubuchen kann. Auf bestimmte Luxsuslebensmittel den verminderten MwstSatz abschaffen, wer mit Champus wie Wasser rumspritzen kann, kann auch 19% bezahlen genauso wie auf Kaviar usw. oder ab einer bestimmten Einkommens oder Vermögensgrenze fällt das Kindergeld flach. Wer Gewinne aus Aktien generiert sollte beim Gewinn gestaffelt besteuert werden. Die Gewerbesteuer könnte auch etwas überarbeitet werden. Und bei dem Thema Steuerhinterziehung sollten sofort die Samthandschuhe ausgezogen werden.

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Mr.Curiosity

14. Juli 2010 um 20:50

Genau!

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XY

14. Juli 2010 um 21:50

Hi Mr.Curiosity ,

was hälst du von der Credit Suisse Aktion heute ???
Und der Ex-IKB-Chef Ortseifen ist auch viel zu billig davon gekommen!!!!

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Mr. Curiosity

15. Juli 2010 um 20:22

Hi XY,

es ist doch immer wieder dasselbe.Diese Herrschaften haben pfiffige Anwälte.Sie können sich ja auch solche leisten.Die bezahlen sie wahrscheinlich von ihrem durch zügellose Gier “erarbeiteten”
Geld. Von Boni, die sich selber zuschanzen usw. Viele unverantwortliche Manager kommen mit der Einstellung des Verfahrens davon. Das geschieht oft Jahre später und kommt irgendwo als Randvermerk. Der Typ hätte mal schwedische Gardinen kennenlernen müssen und lebenslanges Berufsverbot in seinem Fach erhalten sollen.Wenn ein Familienvater am Rande des Ruins versucht durchzukommen, durch den Griff in die Kasse, WAS ICH NICHT BILLIGE, tausend Euro sich zu Eigen
macht, bekommt er eine Haftstrafe. Diese Herrschaften bekommen kleine Strafen und gehen zum nächsten Unternehmen und richten dort möglicherweise weiteren Schaden an.Unrechtsbewußtsein ist oft ein Fremdwort.Andere müssen bei jedem Popeljob ein Führungszeugnis beibringen.Das brauchen diese Leute nicht oder man toleriert das noch.
Und wenn sie dann noch Katholiken sind, gehen sie Sonntag in die Kirche, beichten brav
und die Welt ist wieder in Ordnung.

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AVG

12. Juli 2010 um 22:56

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Einführung der Reichensteuer

Die gierigen Zocker sollen endlich fuer den von ihnen verursachten Schaden bezahlen !!
Unsere Meinung dazu hier:
http://www.youtube.com/watch?v=qCYRxHz-OY0

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Mr.Curiosity

12. Juli 2010 um 11:02

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Einführung der Reichensteuer

Also als erstes lach ich mich ja erstmal tot, dass plötzlich die FDP einen solchen Vorschlag unterbreitet.Die liegen irgendwo bei 4% in den Umfragen. Dafür setzen die sich auch noch für die Abschaffung von Hartz IV ein.Wer denen noch irgendwas glaubt, ist nicht zu retten.Das soll ein Beruhigungspillchen fürs Wahlvolk sein.

Zum Thema. Ich bin voll dafür, dass eine Reichensteuer im Zusammenhang mit erheblichen
Maßnahmen im Steuersystem(Schließen aller Steuerschlupflöcher) und dem Kapitalmarkt eingeführt wird.
Allerdings ist erstmal zu kären, wer reich ist. Wir können nicht Menschen mit 3000,–Euro netto
bestrafen, denn das ist noch nicht reich, auch wenn es sich viel anhört.Mittelständler muss man schützen.Sie zahlen gute Steuern und kleine und mittlere Unternehmen müssen produzieren können.
Von Abgeordneten mit ihren Pensionen,Nebenverdiensten,Zulagen diverser Art bis zur sogenannten High Society ist allerdings allerhand zu holen.Und im übrigen haben ja etliche Großunternehmer bereits ihre Bereitschaft signalisiert, zu zahlen. Das
wurde schroff von Frau Merkel und der Minipartei zurückgewiesen.
Und wenn man konsequent Steuervergünstigungen und sinnlose Subventionen streicht, verhindert, dass sich manche armrechnen,dann wäre das ein guter Weg.Es wird immer gern mit dem Finger auf die Schweiz, Liechtenstein,irgendwelche Inselchen gezeigt. Die größte Steueroase
ist Deutschland.Daher muss man auch Unternehmen keinen Glauben schenken, dass sie abwandern.Nein, die werden nicht so dumm sein und dieses Land verlassen.Wenn die gehen, dann aus anderen Gründen.

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