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Endlich wieder Arbeit
Das verzweifelte Menschen so ziemlich alles versuchen um aus dem tiefen Loch heraus zu kommen ist allgemein bekannt. Reality-Sendungen a la Super-Nanny und Raus aus den Schulden haben sehr gute Einschaltquoten. Für den Zuschauer sind die gut gemeinten Ratgeber eher belustigend, weil sich die Hauptakteure der Sendungen des öfteren lächerlich machen. Zudem sind die Szenen einstudiert und wirken deshalb unrealistisch. Auch die neue Relaity-Doku „Endlich wieder Arbeit“ (seit dem 18.04.2010 um 19:10 ist da keine Ausnahme.
Endlich wieder Arbeit durchs Fernsehen?
Jürgen Hesse ist Bewerbungscoach und scheut auch vor langjährigen Arbeitslosen nicht zurück. In seiner ersten Sendung bewies er sein Geschick und vermittelte einer Familie gleich zwei Jobs. Die Mutter ist Alleinverdienerin, was an sich nicht schlimm wäre, doch die 56-Jährige ist schwer herzkrank und ist eigentlich arbeitsunfähig. Ihr Mann suchte zwei Jahre erfolglos nach einem Job. Auch die 20-jährige Tochter Cindy findet keinen Ausbildungsplatz. Ihr Verlobter Martin ist zwar ebenfalls arbeitslos, doch er verlor schnell die Lust an der Jobsuche und stieg frühzeitig aus dem Projekt „Endlich wieder Arbeit“ aus. Jürgen Hesse konnte den Familienvater überzeugen sein Äußeres zu ändern und übte mit ihm Vorstellungsgespräche. Durch“ Endlich wieder Arbeit“ konnte er in seinen erlernten Beruf als Pferdepfleger zurückkehren. Auch die Ausbildungsplatzsuche von Cindy konnte Jürgen Hesse unterstützen. Er überarbeitete ihre Bewerbung und half beim Anschreiben. Sie erhielt einen Ausbildungsplatz als Tierarzthelferin. Friede Freude Eierkuchen?
Glaubwürdigkeit von „Endlich wieder Arbeit“
Doch so einfach ist es auch wieder nicht. Die anderen 3,46 Millionen Arbeitslosen haben kein Kamerateam dabei, was sie zu Vorstellungsgesprächen begleitet. Jürgen Hesse ist Buchautor und Psychologe. Vom ihm hätte man mehr erwartet als stupide Vorschläge wie das Äußere zu verändern. Ratsam wären auch Tipps gewesen, wie zum Beispiel eine Bewerbungsmappe auszusehen hat. Es braucht keine Sendung wie „Endlich wieder Arbeit“ um zu wissen, dass Rechtschreibfehler in einer Bewerbung nichts zu suchen haben. Oder doch?
Bild: (c) RTL / Gordon Mühle
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Wie gefällt dir „Endlich wieder Arbeit“? Ist die Sendung glaubwürdig? Gehen dir die Reality-Dokus auf die Nerven?




Eugen
21. April 2010 um 16:05
Ein ganz heisser Tipp an Arbeitssuchende. Werdet Coach für irgendetwas. Wer nicht total auf den Kopf gefallen ist und der deutschen Sprache mächtig, kann soetwas. Dafür braucht man keinen Psychonkel,Sozialfuzzi,Wichtigmann.Auch ein Studium ist nicht erforderlich. Bestimmte Verfahrensweisen kann man sich aneignen. Und wer noch eine Sprache gut kann, ist noch besser dran.
Auch wer in der Vergangenheit Mist gebaut hat und ein Insolvenzverfahren ordentlich durchgestanden hat und von den Schulden befreit wurde, kann als Berater tätig werden.Sicher natürlich nicht so wie der Bundesvorsitzende der Schuldnerberater, Peter Zwegat.Aber man
kann Teilarbeiten übernehmen.Die Schuldnerberatungsstellen sind ja total unterbesetzt und
bis zu einem Jahr mit Terminen voll.
Also der Markt für Coaches aller Art boomt, weil viele Menschen immer hilfloser werden, vor allem junge.Die lernen alles mögliche in der Schule. Aber fürs Leben ist wenig dabei.
Außer WWM gucke ich bei RTL garnichts mehr.Da wird man mit sogenanntem Reality-TV
unendlich genervt und teilweise verblödet.Ebenso bei SAT1 und Kabel1.
Montags um 19.25 Uhr kommt im ZDF zum Beispiel :WISO. Wer das schaut, lernt schonmal viel.
Oder unsere Freunde in Sachsen, Thüringen,Sachsen-anhalt schauen donnerstags um 20.15 Uhr
Escher.Auch das ist gut. Und—”da werden Sie geholfen”
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