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Smart TV: Die neue Generation Fernseher
Bild obs/AVM GmbH
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Smart TV: Die neue Generation Fernseher

Intelligentes Fernsehen

1.400 Aussteller präsentieren ihre Neuheiten auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. Ein Thema dominiert. Smart TV: die Verschmelzung von TV und Internet.  Mit den dazugehörigen Apps – davon gibt es in Deutschland bisher ca. 100 – lassen sich Entertainment und Kommunikation mit Freunden verbinden. Nicht nur für die Werbepausen bietet das Internet Abwechslung: Ob das aktuelle Fernsehprogramm, Facebook, das Wetter oder diverse Online-Videotheken. Da wird der Fernseher zum Mediacenter, wenn man auf die Inhalte (z. B. Fotos, Videos und Musikdateien ) vom Heimnetzwerk zugreift. Diese Neuerung war bitter notwendig, denn in diesem Jahr ist der Verkauf von Flachbildfernseher erstmals zurückgegangen. “Die grundsätzliche Strategie von Smart-TV beziehungsweise Smart-Hub ist, dass wir zum einen die ins Web gewanderten Videoinhalte sozusagen auf den Fernsehbildschirm zurückholen ins Wohnzimmer für das Heimkinoerlebnis – und die Kommunikation dazu genauso – da gibt es einen Bedarf.”, so André Schneider, Produktstrategiemanager bei Samsung.

TV mit dem Smartphone bedienen

In vier Millionen Haushalten steht mittlerweile ein Internetfähiger Fernseher. Noch haben die TV-Geräte leichte Mängel, wie die Bedienbarkeit, die sich jedoch beheben lassen: “Einige Hersteller haben sogenannte TV-Remote-Apps für das Smart-Phone bereitgestellt. Die sind kostenlos. So kann die Touch-Tastatur des Smart-Phones verwendet werden, um die Fernseher zu steuern”, erklärt Ulrike Kuhlmann vom “c’t-Magazin”.

Fernsehen in 3D

Ein weiterer Trend macht sich zudem bemerkbar: 3D. Noch sind die TV-Geräte entweder sehr teuer oder nur bedingt empfehlenswert, aber spätestens wenn ein TV-Sender 3D-Inhalte ausstrahlen wird, werden die Zuschauer auf den Geschmack kommen. Das Angebot an Blurays steigt zumindest stetig. “Insgesamt haben wir bei weitem nicht den Hype erreicht, der ursprünglich bei der Einführung von 3D erwartet worden war”, stellt Ralph Hauter vom Branchenverband Bitkom fest. Das Problem: Die 3D-Brillen. Sie waren bisher nicht mit allen Geräten kompatibel, sehr schwer oder bereiteten Kopfschmerzen. Zur diesjährigen IFA haben sich die Hersteller Sony, Samsung und Panasonic zusammen getan und vertrauen auf den Brillenhersteller Xpand 3D. Diese Brillen, welche auf Shuttertechnik basieren sind zwar teurer und schwerer und benötigen ab und an einen Batteriewechsel, dafür liefern sie ein farbgetreues und schärferes Bild als die von der Konkurrenz LG verwendeten Polifilterbrillen. Letztere sind allerdings wesentlich leichter. Toshiba und Samsung werden im Dezember 2011 erste Fernseher auf den Markt bringen, bei denen keine 3D-Brille notwendig ist.

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