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Was taugen Zahnpastatabletten?
Anonyme Bewerbung
In einem Pilotprojekt wird nun das anonymisierte Bewerbungsverfahren getestet. Eine Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn hat herausgefunden, dass allein ein ausländisch klingender Name dazu führen kann, dass ein Bewerber trotz zahlreicher Qualifikationen nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Diese 5 großen Firmen nehmen an dem Projekt, was ein Jahr dauern soll, teil: Deutsche Post, Deutsche Telekom, L’Oréal, Procter & Gamble und Mydays. In den USA ist dies bereits seit den 60er Jahren gebräuchlich. Auch die Schweiz, Frankreich und Schweden haben das Verfahren bereits erfolgreich getestet.
Was sind anonyme Bewerbungen?
Anonyme Bewerbungen enthalten keine Angaben über Namen, Geschlecht, Alter, Nationalität, Familienstand.
Bei der anonymen Bewerbungen stehen ausschließlich die Fertigkeiten und Kenntnisse also die Qualifikationen im Vordergrund. Der erste Eindruck eines Menschen soll somit über das Vorstellungsgespräch gewonnen werden. Ziel ist es, bestimmte Gruppen nicht mehr auszuschließen. Weil selbst das Foto weggelassen werden soll, kann der Personalchef auch nicht über das Aussehen (was sowieso Geschmackssache ist) des Bewerbers urteilen. Vorurteile und Vorlieben geraten in den Hintergrund.
Welche Vorteile hat die anonyme Bewerbung?
Durch die anonyme Bewerbung erhalten auch Bewerber eine Chance, die normalerweise schnell vom Stapel aussortiert werden wie zum Beispiel: Bewerber über 50 oder alleinerziehende Mütter. Ein Nachteil ist klar der bürokratische Aufwand. Außerdem wird die Kontaktaufnahme erschwert. Weiterhin können jedoch Zeugnisse oder Angaben über Wehr- bzw. Zivildienst leider gewisse persönliche Daten verraten, wenn sie nicht geschwärzt oder weggelassen werden.
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Verwandte Themen: Arbeit, Partnerschaft
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Wie sinnvoll ist eine anonyme Bewerbung? Würdest du dich anonym bewerben? Hat eine Firma nicht das Recht sich den Bewerber nach den Vorlieben auszusuchen: eine Blondine, einen 35-Jährigen oder einen Deutschen?



