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Autounfälle durch Raserei
In der heutigen Zeit verursachen vor allem Navigationsgeräte viele Unfälle. Aber nicht weil die „nette Stimme“ aus dem Navi ablenkt, sondern weil Autofahrer mehr mit den Einstellungen beschäftigt sind, als sich auf den Verkehr zu konzentrieren. Aber vor allem die Geschwindigkeit wird von Autofahrern unterschützt.
40 % Tote wegen zu schnellen Fahrens
Eine neue Studie des ACE Auto Club Europa hat ergeben, dass die Anzahl der Verkehrsunfälle erstmals seit 2002 gestiegen ist. Die zweithäufigste Ursache ist dabei Raserei. Tempobedingte Unfälle waren für 40 Prozent aller Verkehrstoten und 27 Prozent aller Schwerverletzten verantwortlich. Die meisten Unfälle (gemessen an der Einwohnerzahl) wegen zu schnellen Fahrens passieren in Rheinland-Pfalz, Thüringen und Schleswig-Holstein. Die achtsamsten Autofahrer wohnen dagegen in Brandenburg und Berlin.
Höhere Bußgelder für Verkehrssünder
Am 01. Januar 2009 wurde der Bußgeldkatalog verschärft – und Verkehrssünder werden massiv zur Kasse gebeten. Außerorts Innerorts werden Bußgelder von bis zu 680 Euro (statt 425 Euro) fällig, sowie drei Monate Fahrverbot und 4 Punkte in Flensburg. Doch leider hält das die meisten Autofahrer nicht vom „zu schnell fahren“ ab. Im vergangenen Jahr sind 5,2 Millionen Führerscheinbesitzer wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit in Flensburg registriert worden. In der Schweiz wiederum hat sich ein besonders bizarrer Fall von Raserei ergeben. Dort wurde ein Schwede mit seinem SLS AMG (571 PS) mit 290 km/h geblitzt – 170 km/h schneller als erlaubt. Ihm droht ein Bußgeld in Höhe von 782.000 Euro, da in der Schweiz das Bußgeld abhängig vom Einkommen ist.
Bild: HUK-COBU
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Sollte Bußgeld vom Einkommen abhängig sein? Würde das dafür sorgen, dass die Autofahrer langsamer fahren? Wie oft wurdest du schon geblitzt? Was „kann mal passieren“ und was ist unnötige Raserei?



