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Für Muslime hat Ramadan begonnen
Bild: obs/TARGET Rüdiger Nehberg
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Für Muslime hat Ramadan begonnen

Am 01. August 2011 hat für viele Muslime der Ramadan begonnen. Ramadan ist der Fastenmonat und der elfte Monat des islamischen Kalenders. Er verschiebt sich jedes Jahr um elf oder zwölf Tage  – zumindest nach dem gregorianischen Kalender. Der islamische Kalender richtet sich ausschließlich nach dem Mond. Ramadan beginnt immer, wenn Neumond ist. Da aber nicht überall gleichzeitig auf der Welt Neumond ist, haben auch nicht alle Muslime gleichzeitig Ramadan.

Fastenmonat oder Völlemonat

Mit Fasten hat Ramadan aber nicht wirklich etwas zu tun. Zwar darf ein gläubiger Muslime in der Zeit zwischen den Sonnenaufgängen weder essen noch trinken, dazwischen jedoch werden diverse Mahlzeiten aufgenommen. Vom Fasten ausgenommen sind kranke, schwangere, stillende und schwer arbeitende Muslime, vorpubertäre Kinder und Senioren. Auch während der Menstruation ist Fasten verboten. Enthaltsamkeit bedeutet während des Tages aber nicht nur auf Essen und Trinken verzichten, sondern auch auf das Rauchen und den Sex. In den vergangen Jahren hat die Enthaltsamkeit am Tag aber dazu geführt, dass Muslime vor allem in den westlichen Ländern in der Nacht regelrecht feiern. 29 Tage lang – bis zum 29. August, an dem das Zuckerfest zelebriert wird. Das nächtliche Gelege muss jedoch irgendwann enden. Im Koran kann man nachlesen: „Und esst und trinkt, bis ihr in der Morgendämmerung einen weißen Faden von einem schwarzen Faden unterscheidet.“ Dieser Wortlaut umschreibt den Sonnenaufgang.

Was bedeutet Ramadan für Muslime?

„Der Ramadan gibt den Gläubigen mehr Mut und Kraft und stärkt die Bereitschaft zum Kämpfen. Er ist aber auch der Monat der Versöhnung.“, sagt Imam Abdelmalik Hibaoui, Teilnehmer an der deutschen Islamkonferenz. Das Fasten soll helfen die Triebe zu kontrollieren. Außerdem hat der Muslim so mehr Zeit zum Beten. Das Fasten ist eine der fünf Säulen des Islams. Die anderen Säulen sind: Das Bekenntnis (Schahada) „Es gibt keine anderen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Prophet“, fünf Mal täglich Beten (Salat), Almosen (Zakat) eine Steuer (2,5 – 7 % des verfügbaren Vermögens für alle, die über der Existenzminimumsgrenze leben), die Bedürftigen zugutekommt sowie die Pilgerreise nach Mekka (mindestens ein Mal im Leben).

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