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Tod durch Ertrinken
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Tod durch Ertrinken

Sobald es draußen wärmer wird und der Sommer beginnt, häufigen sich in den Medien auch leider die Meldungen über ertrunkene Kinder. An der Isar hat sich ein Fall ereignet, der besonders traurig ist. In einem unbeobachteten Moment der Eltern schlich sich der 2-jährige Kevin ans Wasser. Die Strömung riss den kleinen Jungen mit. Als sein Vater das Geschehene bemerkt hat, sprang er hinter her um seinen Sohn zu retten. Zwischenzeitlich konnte das Kind von Surfern gerettet werden. Der kleine Kevin war zwar bewusstlos, aber wohlauf. Sein Vater Karl hingegen ertrank und seine hochschwangere Ehefrau Fabricia musste alles mit ansehen.

Professioneller Schwimmunterricht mit 4 Jahren

Verhindert werden können solche Unfälle indem Eltern auf ihre Kinder aufpassen und darauf achten, dass Kinder, die nicht schwimmen können, immer geeignete Schwimmhilfen tragen. Außerdem sollten Eltern ihren Kindern möglichst früh das Schwimmen beibringen. Es empfiehlt sich immer, dem Kind profressionelle Schwimmstunden zu ermöglichen, auch wenn dies mit Kosten verbunden ist. Ab 4 Jahre sind Kinder in der Lage schwimmen zu lernen. Wie lange das dauert, ist allgemein nicht zu beantworten – mindestens 20 Schwimmstunden sind in jedem Fall erforderlich. Der DLRG schätzt, dass 35 Prozent der Kinder und Jugendlichen schlechte Schwimmer oder Nichtschwimmer sind. Bei Kindern ist Ertrinken die häufigste Todesursache. Die meisten Unfälle ereignen sich in offenen Gewässern wie Seen, Flüssen oder Kanälen.

Warum ertrinken gerade Kinder so oft?

Bei Kindern setzt ein Schutzmechanismus ein, der Lunge und Kehlkopf durch einen schockartigen Atemreflex schließt. Die Atem wird durch diesen Stimmritzenkrampf blockiert. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind daran erstickt. Ärzte sprechen dabei vom „trockenen Ertrinken“. Daher gilt für Eltern: Regentonnen und Teiche müssen abgedeckt werden, da Kinder prinzipiell sogar in einer Pfütze ertrinken können.

Bild: obs/Grohe AG

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