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Videoüberwachung in der Öffentlichkeit
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Was taugen Zahnpastatabletten?

Videoüberwachung in der Öffentlichkeit

 Big Brother ist watching you!

Immer häufiger wird in den Medien von Gewalttaten berichtet. Und immer mehr geschehen tagsüber an öffentlichen Plätzen. Man will diese Gewalt durch die Installation einer lückenlosen Videoüberwachung verhindern.

Einschränkung des Persönlichkeitsrechts

Indem Bahnhöfe oder Marktplätze mit Kameras ausgestattet werden, sollen potentielle Täter abgeschreckt werden. Und selbst wenn diese präventive Maßnahme mit den Kameras nicht ausreicht, dann werden die Täter doch zumindest schneller identifiziert und es kann schneller auf Straftaten reagiert werden. So hält Innenminister Heribert Rech die Kombination aus Prävention und Überwachung für vielversprechend. Doch wenn man ständig überwacht wird, wird man somit auch in seinem Recht auf Freiheit massiv eingeschränkt. Und auch die Grünen kritisieren Rechs Vorhaben.

Datenmengen und Personalmangel

Doch wer soll die ganzen Aufzeichnungen überwachen? Schließlich bringt es nur wenig, wenn eine Straftat aufgezeichnet wird und man nicht sofort reagieren kann. Vertreter der Videoüberwachungen argumentieren, dass dadurch das subjektive Sicherheitsgefühl, welches durch die Kamerapräsenz entstünde, gestärkt würde. Das sähe man auch schon an den Kameras, die bereits in vielen Bahnen vorzufinden sind. Vor allem nachts sei das Gefühl, dass man in den Bahnen beobachtet wird, beruhigend. Eine Ausweitung auf öffentliche Plätze sei daher nur konsequent. Doch fühlt man sich dadurch nicht ständig beobachtet? Wird man dadurch nicht regelrecht auf Schritt und Tritt verfolgt?

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Ist die Überwachung von öffentlichen Plätzen wirklich sinnvoll? Kann man dadurch Straftaten verhindern? Oder werden wir dadurch mehr und mehr zu einem Überwachungsstaat? Lässt George Orwell womöglich hier schon grüßen?

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Eine Meinung
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11. April 2010 um 17:41

Ich finde da nichts Schlimmes dran.Im übrigen ist es doch schon an so vielen Orten Praxis.
Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es fast überall Videokameras. Der Vandalismus hat dadurch abgenommen.
Natürlich hat Videoüberwachung eine abschreckende Wirkung und die Strafverfolgungsbehörden haben es leichter.
Natürlich machen sich die Datenschützer Gedanken.Aber die Gefahr des Mißbrauchs von Daten kann man nicht ausschließen.
Schlimm finde ich das, was Google macht.Da wird alles fotografiert, was vor die Linse kommt, teilweise bis in die Zimmer hinein.Das geht zu weit.Aber viel kann man hier nicht mehr machen.
2008 bereits war das meiste in Deutschland fotografiert.
Obige Bänder werden nach recht kurzer Zeit gelöscht. Der Google-Kram bleibt dauerhaft im Net.
Es gibt ein paar wenige Möglichkeiten, etwas löschen zu lassen.Aber wie das geht, weiß kaum einer.

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