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Die Krebs-Barbie
Bild: obs/Mattel GmbH
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Die Krebs-Barbie

Seit mehr als 50 Jahren spielen kleine Mädchen mit Barbie. Mattel hat im Laufe der Jahre die Puppe neu definiert. Als Barbie wird mittlerweile auch ein Typ Frau genannt, der zwar modebewusst ist, es jedoch übertreibt oder gar künstlich wirkt. Die ca. 30 Zentimeter große Puppe mit den (meist) langen blonden Haaren ist Kult. Anfang war sie lediglich mit einem Badeanzug bekleidet, damit Mädchen sie nach ihren Wünschen anziehen konnten.  Die Kleidung von Barbie war schon immer an den internationalen Modemarkt angepasst gewesen. Anfang der 1990er Jahre gab es Barbie nicht nur in blond, sondern auch mit anderen Haarfarben. Hinzu wurden die Gesichtszüge der Puppe verändert um andere ethnische Gruppe wie Afroamerikaner oder Asiaten darzustellen. Wie die Barbie-Puppe auch verändert wurde, eines war sie nie: unansehnlich oder gar krank.

Die kranke Barbie

Über viele Ecken bekommt der Chef von Mattel die Geschickte der vierjährigen Genesis Reyes aus Long Island (New York) zu hören, die nach einer Chemotherapie alle Haaren verloren hat und lässt ihr eine Barbie anfertigen, die wie sie glatzköpfig ist. Jane Bingham und Beckie Sypin sind von dieser Idee so begeistert, dass sie bei Facebook eine Massenproduktion der Barbie mit Glatze fordern: „Beautiful and Bald Barbie, let’s see if we can get it made“ hat bereits 120.000 Unterstützter bei Facebook.

Mattel hält sich bislang bedeckt

„Wir wollen, dass eine schöne, glatzköpfige Barbie produziert wird, die Mädchen hilft, denen wegen Krebsbehandlungen oder aus sonstigen Gründen die Haare ausgehen. Oder auch für Mädchen, die mitbekommen müssen, wie ihre Mutter durch die Chemo Haare verliert“, erklären sie auf der Seite. Barbie-Hersteller Mattel hat bisher noch nicht öffentlich erklärt, wie sie zu der Barbie ohne Haare stehen und ob man erwägt, mehrere davon herzustellen.

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