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Adoption oder ein Pflegekind aufnehmen?
Bild: obs/AXA Konzern AG
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Das Thema von heute:
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Adoption oder ein Pflegekind aufnehmen?

Wenn es mit eigenem Nachwuchs nicht klappt, ist eine Adoption oder die Aufnahme eines Pflegekindes für manche Paare eine Alternative. Viele von ihnen denken noch einen Schritt weiter: Warum eigene Kinder bekommen, wenn es so viele Kinder gibt, die kein schönes zu Hause haben? Der größte Unterschied zwischen Adoption und Pflegekindern ist, dass letztere nur auf bestimmte Zeit bei den Pflegeeltern wohnen und die Bürokratie nicht so langwierig ist wie bei der Adoption.

Wie funktioniert eine Adoption?

Bei der Adoption erhalten die Adoptionseltern die gleichen Rechte und Pflichten als handele es sich um das eigene Kind; werden automatisch Erziehungsberechtigte. Aus diesem Grund ist es nicht möglich ein Kind von heute auf morgen zu adoptieren. Verheirate Paare, die zwischen 25 und 40 Jahren sind haben die größten Chancen ein Kind zu adoptieren. Stabile Einkommensverhältnisse, eine intakte Partnerschaft und genügend Platz sind außerdem erforderlich.

Wie bekommt man ein Pflegekind?

Da das Jugendamt für die Vermittlung von Pflegekindern zuständig ist, sollte man sich zunächst an das in seiner Stadt oder Gemeinde wenden. Die Bestimmungen sind nämlich (leider) überall anders. Zur Selbstkontrolle muss ein Fragebogen ausgefüllt werden. Dadurch und in Gesprächen können die Sachbearbeiter des Jugendamts einschätzen ob das Paar der Sache gewachsen ist. Paare, die ein Pflegekind aufnehmen wollen, sollten Qualitäten wie erzieherische Kompetenz, Einfühlungsvermögen, Toleranz, Durchhaltevermögen, ein gewisses Maß an Belastbarkeit und eine stabile Paarbeziehung. Im Haushahlt darf kein Kind unter 3 Jahren leben. In gemeinsamen Treffen lernen sich leibliche Eltern, Kind und Pflegeeltern kennen. Es gibt verschiedene Arten der Pflege. Manche Pflegekinder sollen nur auf bestimmte Zeit bei den Pflegeeltern wohnen – nämlich so lange bis die eigenen Eltern wieder in der Lage dazu sind, sich um das Kind zu kümmern. Bei anderen Kindern ist die Adoption das langfristige Ziel, da die leiblichen Eltern tot  sind oder kein Interesse an dem Kind haben. In erster Linie geht es zwar um das Wohl des Kindes, doch Pflegeeltern bekommen für ihre Bemühungen eine Art Aufwandsentschädigung.

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Verwandte Themen: Kinder, Leben, Partnerschaft

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Eine Meinung
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1. Februar 2012 um 22:22

Es ist keine Meinung sonder eher eine Frage.
Wenn ich mich zuhause nicht mehr wohlfühle und es immer nur Stress gibt kann ich dann zum Pflegekind werden? Aber ich würde gerne zu meiner Besten Freundin ziehen,zu ihrer Familie! würde das gehen? – da sie nicht mit mir verwandt ist oder so.. Oder kann sie (die mutter meiner besten freundin) auch das sorgerecht für mich beantragen oder ist das hoffnungslos? :(

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