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Das Thema von heute:
Was taugen Zahnpastatabletten?
Asyl in Amerika
Familie wandert wegen der deutschen Schulpflicht in die USA aus
In jüngster Zeit scheint es sich zu häufen, dass deutsche Familien etwas gegen die Schulpflicht in Deutschland einzuwenden haben. Ein weiteres Beispiel ist hierfür die Familie Romeike aus Bissingen bei Stuttgart. Die Familie beantragte in den USA politisches Asyl, was ihr nach Angaben der der amerikanischen «Home School Legal Defense Association» (HSLDA) gewährt wurde. Die HSLDA zitierte auf ihrer Internetseite aus dem Urteilsspruch: „Menschen, die ihre Kinder zu Hause unterrichten wollen, sind eine besondere soziale Gruppe, die die deutsche Regierung zu unterdrücken versucht. Diese Familie hat eine gut begründete Furcht vor Verfolgung. (…) Deswegen steht ihr Asyl zu, und das Gericht wird ihr Asyl gewähren.“
Christen an den Pranger gestellt
Eine strenggläubige Erziehung sei in Deutschland nicht möglich. Wegen des „unchristlichen Treibens“ hatte Herr Romeike die 3 ältesten Kinder 2005 aus der Schule genommen: „Ich halte es für wichtig, dass Eltern die Freiheit der Wahl haben, wie ihre Kinder unterrichtet werden“, so Uwe Romeike. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts bekam die Familie Angst und wanderte 2008 in die USA aus. In dem Urteil heißt es, dass das Jugendamt in schweren Fällen, den Eltern, die Kinder wegnehmen darf, wenn diese einen Besuch der Schule verhindern. “Während der letzten 10 bis 20 Jahre lief der Lehrplan in öffentlichen Schulen immer mehr christlichen Werten zuwider”, so der Vater.
Familie Romeike ein Opfer?
Zwar stellt es sich in den Medien nun so dar, als sei Familie Romeike ein Opfer des Rechtssystems in Deutschland, tatsächlich ist es in Deutschland so, dass man vor allem gewährleisten will, dass Kinder ein Recht auf ein normales Leben haben – der Besuch einer Schule gehört dazu. Von religiöser Verfolgung kann wiederum nicht gesprochen werden.
Bild: obs/Präventionskampagne Risiko raus
Ist die Schulpflicht richtig? Kannst du nachvollziehen, dass jemand sein Heimatland verlässt, nur weil es dort nicht gestattet ist, Kinder zu Hause zu unterrichten? Hätte man das Problem nicht mit einer Privatschule beseitigen können? Handelte die Familie Romeike übertrieben?
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