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Das Thema von heute:
Sexskandal um John Travolta
Etappensieg im Kampf gegen Malaria
Jedes Jahr erkranken Millionen von Menschen an Malaria, fast eine Million der Erkrankten sterben an den Folgen der Krankheit. Vor allem Kinder sind immer wieder betroffen. Nun soll ein Durchbruch im Kampf gegen Malaria gelungen sein.
Not macht erfinderisch
Moskitonetze, Anti-Moskitosprays, Prophylaxe und sogar stinkende Socken wurden bereits als Kampfmittel eingesetzt. Wobei die Ersteren noch durchaus nachvollziehbar sind, aber stinkende Socken? Ja, tatsächlich. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die krankheitsübertragenden Moskitos den Geruch von stinkenden Socken noch anziehbarer finden als den Geruch von Menschen. (Immerhin ist ja auch schon seit Längerem bekannt, dass weibliche Mücken Käsefüße besonders lieben, und hier gerne zu stechen.) Schön und gut, doch damit wird man nicht allen Menschen helfen können. Schon beschäftigt man sich mit diesem Impfstoff, und nun endlich wurden erste Erfolge gemeldet.
Ein Impfstoff, der Leben retten kann
Mithilfe des Impfstoffes konnte vor allem das Risiko einer Erkrankung bei Kleinkindern deutlich minimiert, teilweise bis zu 50%, werden. Für die Studie wurden insgesamt 15.460 Kinder mit dem Impfstoff RTS,S geimpft, die Auswertung ist zwar noch nicht beendet, aber Wissenschaftler haben bereits jetzt positive Neuigkeiten. Schwere Verläufe der Erkrankung konnten um 47% reduziert werden. Ein Riesenerfolg im Kampf gegen die malariaübertragende Anopheles-Stechmücke. Zugegeben, der Impfstoff ist weniger effizient als manch andere, dennoch ist es ein Weg in die richtige Richtung. „Dies darf aber nicht dazu führen, dass bei Prävention und Behandlung der Malaria gespart wird. Wir brauchen weiter Moskitonetze und Medikamente,“ warnt Oliver Moldenhauer von Ärzte ohne Grenzen.
Fortschritte nach 25 Jahren
Schon seit 25 Jahren widmet man sich nun der Erforschung des Impfstoffes und erst jetzt kann man Fortschritte erkennen. Wann jedoch der Impfstoff auf dem Markt erhältlich sein wird, ist noch unklar. Eigentlich ist dies eine gute Nachricht und ein Grund zur Freude. Schaut man sich indes beispielsweise bei Facebook Kommentare zu dieser Meldung an, scheint die Freude eher verhalten. Die natürliche Auslese sei damit außer Kraft gesetzt und auf der Welt herrsche doch eh schon eine Überbevölkerung. In einem anderen Kommentar wird gesagt, dass die Menschen dann eben verhungern würden, so oder ähnliche Kommentare kann man dort lesen.
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Doch eigentlich ist der Impfstoff doch ein Triumph für die Menschheit, oder etwa nicht?



