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Das Thema von heute:
Sexskandal um John Travolta
Frauenarzt macht Fotos von Patientinnen
Der Besuch beim Gynäkologen kostete die meisten Frauen Überwindung. Kein anderer Arzt dringt mehr in die Privatsphäre ein als der Frauenarzt und jede Frau sollte ihn spätestens ab dem ersten Geschlechtsverkehr aufsuchen. Um Missbrauch zu verhindern und um den Arzt oder die Ärztin vor Anschuldigungen zu schützen ist bei der Untersuchung, die gewöhnlich auf dem „speziellen Stuhl“ (Gynäkologenstuhl) stattfindet eine Arzthelferin mit dem Rücken zugewandt dabei. Bei einem Mannheimer Arzt war dies aber nicht der Fall. Dem Facharzt für Geburtshilfe und Frauenheilkunde wird hergeworfen, heimlich über 35.000 Aufnahmen seiner Patientinnen gemacht zu haben.
Mehr als 3.000 Opfer
„Wir gehen von über 3000 Opfern aus, die der Arzt während einer Untersuchungssituation mit einer kleinen Digitalkamera verdeckt fotografiert hat.“, berichtet Staatsanwalt Lothar Liebig. Die Aufnahmen zeigen die Frauen in verschiedenen Untersuchungspositionen auf dem Gynäkologenstuhl. Mittlerweile haben sich über 1.000 mutmaßliche Opfer bei der Polizei gemeldet, rund 750 von ihnen haben bereits Anzeige gegen den Frauenarzterstattet. Dem Arzt droht wegen „Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen“ aber lediglich ein Jahr Haft oder eine Geldstrafe. Ihm wird zu Gute gehalten, dass er seine Praxis selbst geschlossen hatte. Er kam der Polizei somit zuvor. Eventuell wurde er von einer Arzthelferin gewarnt. Ehemalige Mitarbeiterinnen von ihm haben den Skandal ans Tageslicht gebracht. Im August meldeten sie den Arzt bei der Polizei. Sie schöpften Verdacht, weil er bei den Untersuchungen mit den Frauen immer alleine sein wollte. Die Aufnahmen hat er mit einer einfachen Digitalkamera fotografiert.
Sammlung für eigene Zwecke
Der beschuldigte Frauenarzt aus Schifferstadt bei Ludwigshafen praktizierte über 25 Jahre lang. Der Tatzeitraum erstreckt sich aber nur über drei Jahre. Bisher geht die Polizei nicht davon aus, dass er die Fotos beispielsweise im Internet verbreitet hat. Der 56-Jährige hat sich zu der ihm vorgeworfenen Tat nicht geäußert. Er bat der Polizei aber an, bei der Zuordnung der Frauen zu helfen. Bleibt die Frage, warum er der Arzt die Fotos gemacht hat, den Patientinnen wird er einen medizinischen Grund vorgetäuscht haben. „Wir gehen von einer Sammlung aus, die der Arzt für sich, für eigene Zwecke angelegt hat“, sagte Liebig weiter.
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Werden überhaupt alle Frauen Anzeige erstatten oder ihnen der Vorfall zu peinlich? Hätte den Arzthelferinnen schon vorher etwas auffallen müssen? Ist da sStrafmaß in Ordnung?




hanskurt
14. Februar 2012 um 13:35
Naja,das sollte man nicht machen.
Der hat aber prima aussichten gehabt.
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pollo
29. September 2011 um 09:18
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pollo
29. September 2011 um 09:19
super
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