Navigation
Navigation
Navigation
Partnerschaft, Gesundheit & Familie
Du möchtest ein Thema vorschlagen? Hier klicken!
Navigation
Kaiserschnitt auf Wunsch
Navigation

Navigation
Navigation
Navigation
Navigation
Navigation

Das Thema von heute:
Die besten Reinigungsmittel ohne Chemie

Kaiserschnitt auf Wunsch

Jedes dritte Kind wird in Deutschland per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Nicht immer wäre dieser Eingriff, der unter Betäubung stattfindet nötig gewesen. Die Anzahl hat sich in den letzten 20 Jahren auf ca. 31 % verdoppelt. Im allgemeinen wird Frauen oft vorgeworfen, sich bewusst für einen Kaiserschnitt entschieden zu haben. In der Regel empfehlen Ärzte um diverse Risiken auszuschließen einen Kaiserschnitt. Dies geschieht in der heutigen Zeit allerdings relativ schnell. Nur 2 % der Frauen wünschen sich explizit einen Kaiserschnitt.

Unterschied zur „normalen Geburt“

Eine Geburt ist nicht nur mit Schmerzen verbunden, eine Geburt kann aber auch viel Zeit in Anspruch nehmen. Unter Umständen liegt eine Frau schon 20-36 Stunden in den Wehen. Erfolgt ein Kaiserschnitt auf Wunsch wird das Baby ca. 10-14 Tage vor dem errechneten Geburtsdatum auf die Welt geholt. Die werdende Mutter erhält heutzutage keine Vollnarkose mehr, sondern eine rückenmarksnahe Leitungsanästhesie, eine Periduralanästhesie (PDA) oder Spinalanästhesie. Ein Notkaiserschnitt dagegen findet unter Narkose statt, eine von 30.000 Frauen stirbt dabei. Bei der natürlichen Geburt kann das Kind wegen Sauerstoffmangel Schäden davon tragen, beim Kaiserschnitt kann das Kind Anpassungsprobleme haben. Manche Frauen erleiden nach einem Kaiserschnitt Depressionen, weil sie sich nicht als richtige Mutter empfinden. Diese haben jedoch weniger mit Hormonen als viel mehr mit dem sozialen Umfeld der Frau zu tun. Bisher gab es noch keine Studie die belegen konnte, welche Geburt für das Kind am besten ist.

Ursachen für einen Kaiserschnitt

Bei bis zu 20 % der Geburten rutscht das Köpfchen des Babys nicht richtig in den Beckenboden, sodass ein Kaiserschnitt notwendig wird. Auch Babys ab 4000 Gramm werden in der Regel per Kaiserschnitt entbunden.

Bild: obs/Procter & Gamble Germany

Deine Meinung ist gefragt! Schreibe jetzt deinen Kommentar.
9709 Leute haben schon mitgemacht!

Verwandte Themen: Deutschland, Partnerschaft

Navigation
Kommentar schreiben
Navigation

Wie denkst du über den Kaiserschnitt auf Wunsch? Ist ein Kaiserschnitt überhaupt eine richtige Geburt? Oder haben Frauen das Recht im Rahmen der Möglichkeiten selbst zu bestimmen wann das Kind auf die Welt kommt?

Facebook Account nutzen Benachrichtige Kontakte über deine Meinung

:D :) :( :o 8) :eek: ;-( :grin: :wink: :arrow: :idea: :?: :!: :evil: O:) :-| :-* :-(( :poke: :love: :tired: :emotion: :party: :clown: :worried: X( :p

Navigation
Kommentare
9 Meinungen
Navigation

7. Juli 2010 um 16:48

@ Ichhalt
Ich kann mich deiner Erfahrung nicht anschließen. Bei meinem Kaiserschnitt lief alles super und ich konnte meine Tochter sofort halten, habe sie sofort gezeigt bekommen. Ich weiß nicht, welches Erlebnis ich vermissen sollte, mein Kind ist gesund und wohlauf.

Kommentar bewerten: Thumb up 0 Thumb down 1

Darauf antworten

    7. Juli 2010 um 21:11

    Hast du denn einen Vergleich? Also beides schon erlebt, auch eine normale Geburt? Ansonsten kannst du die Unterschiede ja schlecht beurteilen.

    Kommentar bewerten: Thumb up 2 Thumb down 1


6. Juli 2010 um 18:37

Ich habe drei normale Geburten und einen KS hinter mir und ich kann nicht verstehen, wie man sich freiwillig für einen KS entscheiden kann.
Die meisten KS-Kinder haben Anpassungsprobleme und das Risiko für SIDS ist auch erhöht.
Abgesehen von den Risiken bei so einer OP fehlt einem auch das ganze Erlebnis an sich und vor allem der Stolz, etwas geschafft zu haben.
Nach der OP konnte ich meinen Wurm nicht direkt auf den Arm nehmen wie meine anderen drei Kinder. Ich habe ihn erst nach einer halben Stunde richtig begutachten und halten können. Mir hat das Geburtserlebnis sehr gefehlt und auch mein Mann hat etwas vermisst dabei, obwohl er den Kleinen dafür als erstes auf die Brust gelegt bekam.
Nach dem KS hätte ich gern gestillt, aber da ich es vor lauter Schmerzen nicht ohne Medikamente ausgehalten habe, konnte ich nicht. Auch ohne die Schmerzen, die so eine Narbe mit sich bringt, hat man nach der Geburt schon genug Wehwehchen wie z. B. den bisweilen sehr schmerzhaften Milcheinschuss, wenn man stillt, und die Nachwehen.
Nach einer normalen Geburt kann man in der Regel direkt wieder rumlaufen und sich normal bewegen, sich selbst um sein Baby kümmern. All das konnte ich nach dem KS nicht. Die ersten beiden Tage konnte ich mich kaum aufsetzen, wenn ich mein Baby auf dem Arm haben wollte, musste ich warten, bis eine Schwester Zeit hatte, ihn mir zu bringen und ihn den Arm zu legen. Am Tag meiner Entlassung, sechs Tage nach der Geburt, konnte ich noch immer kaum laufen.
Ja, eine normale Geburt ist mit Schmerzen verbunden und mit Wehen – aber danach ist alles vorbei. Bei einem KS fangen die Schmerzen erst danach richtig an.
Es gibt eine Menge Frauen, die der Meinung sind: Ich muss selbst entscheiden, was das Beste für mich ist. FALSCH! Als Mutter muss man entscheiden, was das Beste für sein Kind ist! Und wenn keine medizinische Indikation vorliegt, dann ist eine normale Geburt das Beste.
Einige reden sich mit Angst vor der Geburt raus, die ja dann dem Baby auch nicht gut tun würde. – Man erfährt normalerweise spätestens im 3. Monat von der Schwangerschaft, da bleibt meiner Meinung nach noch genügend Zeit, um etwas gegen diese Ängste zu tun, in Form von Beratungsstellen, Infoabenden in der Klinik, einer Vorsorgehebamme, Vorbereitungskursen oder auch einer Therapie.

Abgesehen davon finde ich es auch ziemlich unverschämt, dass z. B. eine Frau, die körperliche und/oder psychische Probleme mit ihrer Brust hat, fast nie die OP bezahlt bekommt, weils ja nicht medizinisch notwendig ist, aber bei einer Frau, die einfach keinen Bock auf Wehen hat (was man sich meiner Meinung nach überlegen sollte, bevor man Kinder bekommt), keiner nach der medizinischen Notwendigkeit fragt. Wenn diese Frauen schon unbedingt einen Wunsch-KS wollen, dann sollen die den doch bitte selbst bezahlen! Dann ist auch wieder mehr Geld da für Menschen mit echten Problemen.

Kommentar bewerten: Thumb up 2 Thumb down 1

Darauf antworten

    7. Juli 2010 um 11:34

    Ich finde aber nicht, dass man es so pauschal ausdrücken kann. Du vergisst die Frauen, die ihr Kind nicht auf natürliche Weise bekommen konnten oder können. Denen machst du somit ja auch ein schlechtes Gewissen nach dem Motto: “So dein Kind wird Anpassungsschwierigkeiten haben und ist gegen diverse Krankheiten nicht immun…”

    Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass es für das Kind so toll ist, wenn die Mutter 20 Stunden in den Wehen liegt und keine Kraft mehr hat.

    Das Argument mit den Kosten ist nicht eindeutig. Ein Kaiserschnitt muss nicht unbedingt mehr Kosten als eine normale Geburt. Kommt drauf an, wie lange die Wehen und die Geburt ansich dauern.

    Was besser oder schlechter ist, kann ich leider nicht beurteilen, weil ich bisher kein Kind habe ;-)

    Kommentar bewerten: Thumb up 1 Thumb down 1


    7. Juli 2010 um 13:57

    Anna, du hast wohl meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Ich habe geschrieben, wenn es medizisch notwendig ist, dann bin ich FÜR einen KS, hatte ja aus diesem Grund selbst einen. Also wenn es anders nicht geht, muss es halt sein. Das mach ich niemandem zum Vorwurf!
    Bitte erst richtig lesen!

    Kommentar bewerten: Thumb up 2 Thumb down 1


    7. Juli 2010 um 14:00

    Noch was zu den Kosten: Ob es mehr oder weniger kostet als eine normale Geburt, ist erstmal völlig egal, solange andere OPs abgelehnt werden, weil sie nicht medizinisch notwendig ist.
    Brust-OPs werden oft nur aus dem Grund abgelehnt, weil es keine medizinische Indikation gibt, und sind auch sehr viel günstiger, als wenn man eine Therapie macht.
    Das Beispiel betrifft mich ganz konkret: Ich habe eine zu große Brust und wurde nur zur Therapie geschickt. War viermal stationär, hat ca. 50.000€ gekostet, da hätt ich mir die Brust 10mal operieren lassen können.
    Es geht mir rein um die Aussage: Ist medizinisch nicht notwendig. Und da find ich es einfach unfair, dass einige ihre nicht medizinische notwendigen OPs selbst bezahlen müssen und andere nicht.

    Kommentar bewerten: Thumb up 1 Thumb down 1


    7. Juli 2010 um 14:54

    Ich habe deinen Beitrag richtig gelesen! ;-)

    Zu den Kosten: Die werden übernommen, sobald ein Arzt ein Auge zudrückt und bei seinen Untersuchungen bescheinigt, dass es notwendig ist, auch wenn es das eigentlich nicht ist. Frauen, die es ausdrücklich wünschen und keinen Arzt finden, der es als notwendig erachtet müssen den Eingriff bezahlen.

    Brust-OPs ob zu groß oder zu klein sind nun mal medizinisch nicht notwendig, auch wenn ich es als nicht richtig erachte. Die Psyche hat nun mal auch was mit Gesundheit zu tun. Das Thema ist ein Fass ohne Boden!

    Ich glaube übrigens nicht, dass sich die meisten Frauen wegen der Schmerzen für einen Kaiserschnitt entscheiden, sondern weil sie fürchten, dass es lange dauert oder aus sexuellen Gründen.

    Kommentar bewerten: Thumb up 3 Thumb down 1


    7. Juli 2010 um 21:16

    Das ist leider nicht der Fall, dass es nur ein Arzt bestätigen muss. Sonst wär das ja ziemlich einfach. Es gibt Frauen, die schicken bei ihrem Antrag an die Krankenkasse mehrere Gutachten von verschiedenen Ärzten mit und bekommen es nicht übernommen.
    Und doch, wenn der Rücken leidet, dann sind manchmal Brust-OPs medizinisch notwendig.
    Ich habe in mehreren Foren für Müttern schon gelesen, die meisten geben als Grund an, dass sie Angst vor den Geburtsschmerzen haben. Und wenn eine Geburt lange dauert, kann man später immer noch einen KS machen. Ich finde, man sollte es zumindest probieren.
    Was meinst du mit “aus sexuellen Gründen”? Sex kann man nach einer normalen Geburt schneller wieder haben als nach einem KS.

    Kommentar bewerten: Thumb up 1 Thumb down 3


    20. September 2010 um 10:29

    an IchHalt:-)
    sexuelle Gründen !! ich habe die Erfahrung gemacht das ich nach der Geburt einfach nicht konnte die Empfindung war weg und ich hab mich ganz schlecht gefühlt mein Partner hat da sehr drunter gelitten weil man auch mal anfing zu weinen und ich finde KS auch Okay so oder so gibt es über all ein risiko wenn man als Frau nicht richtig mit arbeitet und das ungeborene zu wenig Sauerstoff bekommt hat es wohl ein größeres Problem als Anpassungsschwierigkeiten

    Kommentar bewerten: Thumb up 2 Thumb down 1


Navigation