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Kindesmisshandlung früh erkennen
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Kindesmisshandlung früh erkennen

Für die meisten Eltern ist es das höchste Glück der Welt. Sie bekommen Nachwuchs! Bei Freunden und Bekannten ist man sich sicher: Ja, es handelt sich um ein Wunschkind. Und auch bei denen, die es nicht geplant hatten, Eltern zu werden, stellen sich nach und nach Elterngefühle ein. In Familien mit geregeltem Einkommen und guter Bildung kommen Misshandlungen nicht so häufig vor, wie bei sehr jungen Eltern mit niedrigem Bildungsabschluss.

Jugendamt bemerkt Misshandlungen oft zu spät

In vielen Fällen, ist zu bedauern, dass man jedem Menschen nur bis vor die Stirn schauen kann und nicht weiß, was die- oder derjenige wirklich denkt. Das Fernsehen bietet das beste Beispiel. Gezeigt werden kleine Dörfer. Sobald dort eine solche Familientragödie passiert, sind die Nachbarn schockiert und wollen nicht gewusst haben, um was es sich für Menschen in Wirklichkeit gehandelt hat, die zu grauenhaften Taten fähig waren. Und wenn doch, reagieren die Wenigsten. Schnell werden Vorwürfe laut, „man hätte doch das Jugendamt verständigen müssen“. Aber gerade bei Kindesmisshandlung ist das gar nicht so einfach oder geht nicht schnell genug.

Erschlagen, verprügelt und verwahrlost

In Plauen ist in dieser Woche ein 2-jähriger Junge (nach Aussagen der Mutter) von dem 36-jährigen Lebensgefährten der Mutter zu Tode geschlagen und geschüttelt worden. In Japan haben Eltern ihr Kind verhungern lassen, weil sie mit Browserspielen im Internet beschäftigt waren. Thomas und Kimberly Boone aus Florida wird vorgeworfen, sie haben ihren 10-jährigen Sohn über 6 Monate hinweg die meiste Zeit in seinem Zimmer ohne Kleidung und Spielzeug eingesperrt und ihm lediglich Brote mit Erdnussbutter zu essen gegeben. Der Vater meldete ihn bei der Polizei als vermisst, weil sich der Junge im Badezimmerschrank vor den Eltern versteckt hatte. Das sind alles leider keine Einzelfälle. Kaum ein Tag vergeht, an dem keine Horrormeldung in der Zeitung steht.

Bild: Techniker Krankenkasse

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20. Februar 2011 um 18:25

Ich habe ebenfalls schon handeln müssen und würde es jederzeit lieber einmal zu viel als zu wenig tun. Bin selber als Kind halb totgeschlagen worden, bis ein Arzt die Eltern anzeigte. Die Nachbarn waren alle taub, komischerweise. Waren halt sehr gute Freunde meiner Eltern, da hört man halt mal weg. Nun, da ich selber erwachsen bin, weiß ich, wie wichtig Hilfe ist. Schreit ein Kind voller Panik und weint dabei bis es nicht mehr kann und das jeden Tag stundenlang (wie in unserer Nachbarschaft und die Mutter keift dazu nur rum ) und hat eins überall blaue Flecken (wie ein Kind, bei dem ich Babysitting machte) und hat panische Angst vor den Eltern, handle ich. Auch wenn die Eltern noch so lieb tun zur Maskerade. Was erschreckend ist, es gab immer wieder Leute, die sagten, ach ich will keinen Ärger, deswegen rufe ich nicht das Amt an oder die Polizei. Weil die Aggressionen der ertappten Eltern sind nicht ohne und man braucht starke Nerven. Ich traue mich zu, es richtig einzuschätzen. Was muss passieren: Panisches Kindergeschrei, Kinder, die nicht zu ihren Eltern wollen und panische Angst vor daheim haben, nicht in die Wohnung zu den Eltern wollen, blaue Flecken, ungewöhnliche Verletzungen etc.. die Bandbreite ist leider groß…eins fragte mich mal mit 3 Jahren, warum ich es nicht wegholen kann von den Eltern….es hatte lauter blaue Flecken… das sagt glaube ich alles…da muss man handeln.

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26. September 2010 um 14:14

ich habe es schon öfters gemacht,die bullen rufen…hab nie darüber nach gedacht was dann passieren könnte.als ein betrunkener auf der straße sein kind durchgeschüttelt hat bin ich auch dazwischen und natürlich musste dann ich herhalten.gott sei dank fuhr gerade zufälli der bundesgrenzschutz vorbei und hat mich gerettet:ich finde man kann sich ruhig einmal zuviel enmischen besser als einmal zu wenig!

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