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Das Thema von heute:
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Rauchverbot in Bayern
Bayern macht Schluss mit dem Qualm
Bayern hat es vorgemacht. Bisher durfte in Gaststätten unter 75 Quadratmetern Größe geraucht werden. Die Gaststättenwirte dürften selbst entscheiden. Doch ab August herrscht absolutes Rauchverbot ohne Ausnahme. Fast: Auf dem diesjährigen Oktoberfest darf noch geraucht werden!
Bürgerinitiative erreichte Bürgerentscheid
Am vergangenen Wochenende hatten die Bayern so entschieden. Per Volksentscheid wurde das Rauchverbot festgelegt. Für das Aktionsbündnis „Ja zum Nichtraucherschutz“ ein großer Erfolg. Zwar lag die Wahlbeteiligung bei mageren 37,7 Prozent, doch 61 Prozent stimmten für das Rauchverbot. Die Initiative wurde von der SPD und den Grünen unterstüztz. Doch nicht alle sind von diesem Volkentscheid begeistert: „Das ist ein Hohn an die Freiheit! Es wird wieder ein Stück Freiheit weggenommen. Viele Gastwirte werden jetzt insolvent gehen. Wenn das so weitergeht, wird irgendwann wohl auch noch das Biertrinken im Bierzelt verboten…“, so Nürnbergs CSU-Fraktionschef Sebastian Brehm.
Schluss mit dem blauen Dunst
Wer aber kontrollieren wird, ob sich die Bürger bzw. Wirte an das Rauchverbot halten, ist nicht klar. Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Rainer Wendt sagte gegenüber der Bild-Zeitung, dass seitens der Polizei kein Personal dafür da wäre. Wer nicht rauchen will, muss davor bewahrt werden, da sind sich die meisten sicher. Der Lungenspezialist Stephan Steiner macht deutlich: “Während ein Raucher ein 20 Prozent höheres Krebsrisiko hat, sind es laut Statistik beim Passivraucher immerhin sechs Prozent.”
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Verwandte Themen: Gesundheit, Politik
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Sollte sich die anderen Bundesländer ein Beispiel am Freistaat Bayern nehmen? Müssen die Nichtraucher geschützt werden? Oder sollte jeder selbst bestimmen ob er raucht oder nicht?




Mr.Curiosity
7. Juli 2010 um 13:42
Ich versuch mal als Nichtraucher so objektiv zu schreiben,wie nur möglich. Ich bin, was rauchen betrifft,ganz tolerant. Bei mir darf man immer auf dem Balkon rauchen.
Erstmal finde ich es klasse, dass mittels einer Volksabstimmung Bürger mündig entscheiden durften. Sie haben es in Bayern getan. Die Mehrheit war für diese strenge Variante.Und die Mehrheit fängt bei 50,00001 % an.Und die anderen müssen sich nun fügen.So ist es nunmal.
Und da kann man jetzt diskutieren bis zum Sankt Nimmerleinstag.Das Volk hat gesprochen.
Dass da großes Gejammer bei den Gastwirten ausbricht,war klar.Und bei einigen Rauchern auch.
Aber man wird sich auch im Freistaat einrichten und all die Schreckenszenarien, die da vorausgesagt werden, werden wie immer nicht eintreten.Die Gäste kommen trotzdem.Vielleicht
2-3 Wochen ein paar weniger. Und dann findet man sich ganz einfach im Sommer wie Winter
vor der Gaststätte, Wirtshaus, Festzelt ein.Die Iren, wo es fast immer regnet,haben nach wir vor gutbesuchte Pubs.In unseren Nachbarländern gehts auch.
Vielleicht sind unter den Jammerlappen auch ein paar dabei,bei denen die Gaststätte sowieso
schlecht läuft.Das werden die dann auf das Rauchverbot schieben.
Also die Diskussion ist ein Schmarren.
Es gibt Schlimmeres.Spart Euch dafür die Kräfte. Das ist die schlimmste Gesundheitsabzocke,
die Schwarz-Gelb verabschiedet haben.Also ab an die Stammtische und ordentlich darüber diskutieren.Und an die Bayern:Euer Fürst Seehofer trägt Mitschuld.
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