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Wie man sich vor Hautkrebs schützen kann
Bild: obs/Copyright: Garnier
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Wie man sich vor Hautkrebs schützen kann

Bei einem Gesundheitscheck waren bei Christoph Daum bösartige Hausentwicklungen aufgefallen. Glück im Unglück: Christoph Daum hat seine Muttermale nur untersuchen lassen, weil er mit seinem Sohn wegen Verdachts auf Zeckenbiss in einer Klinik war. Zwar gilt Daum als geheilt, er musste jedoch  mehrfach operiert werden.

Wie entsteht weißer Hautkrebs?

Weißer Hautkrebs, der durch UV-Licht ausgelöst wird, ist gut behandelbar, wenn er früh erkannt wird. Pro Jahr erkranken in Deutschland 120.000 Menschen an Hautkrebs. 100.000 an weißem Hautkrebs und 15.000 an Melanomen, auch schwarzem Hautkrebs genannt. 3.000 der Patienten sterben daran. Der schwarze Hautkrebs ist besonders bösartig. Zellen, die vom Pigment Melanin gebildet werden, entarten und werden zu Krebs. Vom weißen Hautkrebs sind besonders oft ältere Menschen betroffen. Eine regelmäßige Begutachtung von Muttermalen durch die betreffende Person sowie durch einen Hautarzt ist daher unerlässlich.

Hautkrebs ja oder nein?

„Vor allem Hautkrebs nimmt zu, sowohl der weiße, als auch der schwarze“, berichtet Dermato-Onkologe Rüdiger Hein, vom Klinikum rechts der Isar der TU München. Doch nicht nur Senioren sollten ihre Haut kontrollieren. Wer mehr als 50 Muttermale hat, sollte diese genau beobachten. Dabei gilt die ABCD-Regel: Asymmetrie (hat das Muttermal eine unregelmäßige Form), Begrenzung (ist die Grenze des Muttermals unscharf), Colour (weicht die Farbe des Muttermals innerhalb ab) und Durchmesser (größer als fünf Millimeter). Die Sonnenempfindlichkeit spielt eine ebenso große Rolle. Wessen Haut auch nach mehreren Sonnenbädern nicht braun wird, hat ein erhöhtes Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Die Haut muss daher vor allem in subtropischen Klimaverhältnissen unbedingt geschützt werden. Sich im Schatten aufhalten bringt wenig, da 30 – 50 % der UV-Strahlung auch dort noch vorhanden sind. Blickdichte Kleidung und eine geeignete Kopfbewegung sind effektiver. Auch Viren können die Entstehung von Hautkrebs fördern. So fällt auf, dass Menschen nach einer Organtransplantation oder Patienten von Autoimmunerkrankungen unter einem erhöhten Risiko einer weißen Hautkrebserkrankung leiden. Laut einem Bericht der „Apotheken Umschau“ fanden US-Forscher heraus, dass wohlhabende Frauen öfter an Hautkrebs erkranken, als arme. Das ist kein Zufall und lässt sich damit erklären, dass reichere Frauen ihre Freizeit häufiger mit Sonnenbaden und Solariumbesuchen verbringen als weniger wohlhabende.

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