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Das Thema von heute:
Die besten Reinigungsmittel ohne Chemie
Zwei-Klassen-Gesellschaft im Gesundheitssystem
Nur reiche Patienten werden gesund?
Die Medizin hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht und immer mehr Krankheiten können somit besser bekämpft werden. Doch sind die Behandlungskosten meistens sehr hoch und die gesetzlichen Krankenkassen zahlen nur selten die Kosten. Dürfen nur noch reiche Patienten gesund werden?
Chronisch Kranke und Krebspatienten können aufatmen
Selbst gegen Leukämie gibt es mittlerweile ein Medikament, das der Patient allerdings ein Leben lang einnehmen muss. Doch leider können sich nur die wenigsten dieses Präparat auch leisten, denn die Tabletten kosten für nur einen Monat schon 3500 Euro.
Erschreckende Ergebnisse im deutschen Gesundheitssystem!
In einer Studie wurde sogar belegt, dass arme Menschen in Deutschland durchschnittlich sieben Jahre früher sterben als reiche. In dieser Studie wurde zudem belegt, dass das Erkrankungsrisiko bei ärmeren Menschen deutlich höher ist. Selbst bei Volkskrankheiten wie Rückenschmerzen oder Migräne sind reiche Patienten im Vorteil. Denn die Kosten für Massagen oder Akupunktur werden, wenn überhaupt, nur partiell von den Krankenkassen übernommen.
Krankheiten als Geschäft
Aber nicht nur, dass sich nur reiche Menschen besondere und vor allem wirksame Behandlungen leisten können, denn Ärzte bitten auch bei Besserverdienern gerne zur Kasse, und das ordentlich! Es scheint so als wären Krankheiten und deren Behandlung ein Bombengeschäft. Frei nach dem Motto: Wer mehr zahlt bekommt auch mehr! Teure Untersuchungen, wie etwa Röntgen, werden zwar von der Krankenkasse übernommen, aber es scheint, als würden deutsche Ärzte doch zu schnell zu teuren Untersuchungen greifen. Schon allein in Nordrheinwestfalen gibt es mehr Computerkernspintografen als in Frankreich. Häufig sind solche Untersuchungen jedoch überflüssig, so Kritiker.
Bild: obs/medi GmbH & Co. KG
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Doch wie kann man das System verbessern? Sind deutsche Ärzte wirklich so schnell in puncto teure Untersuchung? Deutschland scheint nach dem Motto „Survival of the richest“ zu leben, arme Patienten sind eindeutig benachteiligt, oder wird hier doch alles nur unnötig aufgebauscht?




Hiob
21. Juli 2010 um 20:21
ketzerische Frage …. Wie krank ist Deutschland wirklich oder wieviel Krankheit braucht das System??
Alleine der psychologische Effekt lebe wie du willst, wir haben für alles ein Mittelchen.
Oder der pseudo Ethische Grundsatz Leben ewig zuerhalten. Es ist nicht die Frage wer was bezahlt sondern ob alles gebraucht wird was wir bezahlen.
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Markus
21. Juli 2010 um 07:55
Einfach nochmal Frontal 21 vom 20.7.2010 im ZDF-Portal gucken. Da wird alles gesagt.
Und man lernt auch etwas.
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Mr.Curiosity
20. Juli 2010 um 19:47
Trotz der geschilderten Unterschiede, die durchaus real sind,dürfen wir nicht vergessen, dass wir immer noch die beste medizinische Versorgung genießen und am wenigsten zuzahlen.
Ich kann auch nicht bestätigen, dass Privatpatienten heutzutage noch besser behandelt
werden als Kassenpatienten.Ja es gibt schneller Termine. Aber auch die Privatkassen sparen, was
das Zeug hält. Und eine ganze Reihe von Ärzten macht keinen Unterschied zwischen Privatpatienten und Kassenpatienten.Es kommt ganz auf die Einstellung des Arztes an, wo er organisiert ist,ob er eher Ökonom oder Arzt ist.
Wo geht nun die Reise hin? FDP und CSU haben sich durchgesetzt und präsentieren den Bürgern
neben einem abscheulichen Sparprogramm auch noch eine sogenannte Gesundheitsreform,
die ja nun der größte Schwachsinn aller Zeiten ist und ein Vergehen an Menschen insbesondere,
die nicht das große Geld haben, auch kleine Handwerksbetriebe usw.Unterstützt werden diese Herrschaften von der Pharmalobby, für die Deutschland ein Eldorado ist, weil man hier die Preise
gestalten kann wie man will.Das gibt es in keinem anderen Land. dem Säuseln des Gesundheitsministers kann ich leider keinen Glauben schenken.Die lobbyisten sitzen überall und werden eiskalt ihre Ziele durchsetzen.Geldgier ist das Oberprinzip.Und wenn die Werbung
mit den forschenden Pharmaunternehmen kommt,kann einem ganz anders werden, denn geforscht wird nur dort, wo viel Geld zu erwarten ist.Desweiteren gibt es Gierpickel wie den einen Ärztefunktionär ,wie hieß er noch?
Allerdings ist Herr Professor Lauterbach(SPD) auch kein starker Gegner.Er schlägt vor,Homöopathie nicht mehr zu vergüten.Wow, das ist ja ein richtig enormer
Sparvorschlag-Waaahnsinn.Wie wärs denn z.B., wenn man mal alle Hausärzte so ausbildet, dass
sie ein absolut umfassendes Wissen haben,sie entsprechend besser vergütet und sie zu Leitärzten macht,die an die Fachärzte dann weiter überweisen,wenn es wirklich nicht anders geht.Wer
ohne entsprechende Überweisung hingeht, muß halt einen spürbaren Beitrag bezahlen.Und zwar pro Besuch.Wir haben doch ein absolutes Missverhältnis in der Vergütung zwischen Hausärzten
und Fachärzten und wiederum zwischen der praktischen und sprechenden Medizin.Letztere sind schlechter dran.(Also Neurologen/Psychiater) Orthopäden und Laborärzte sind die Kings unter den Fachärzten.Das mal kurz dazu.
Die Medikamentenpreise muss man schlicht beschneiden.Allerdings braucht man viel Mut dafür.
Fallpauschalen in den Kliniken müssen wegfallen.Das führt nämlich dazu, dass recht schnell aufgenommen wird und recht schnell wieder entlassen wird.Und dann soll es Ärzte geben, die sich von Kliniken bestechen lassen,damit sie in eine bestimmte Klinik einweisen.Das wurde alles schon
festgestellt.Die Krankenkassen haben ja eine Kontrollgruppe.Apropos Krankenkassen.Auch dort gibt es Sparpotenzial. Wasserkopfverwaltungen,sinnlose Bonusprogramme,merkwürdige Wahltarife.
Und natürlich gibt es auch noch anderweitiges Sparpotenzial.Warum muss ein Mensch, der
5x zur Entziehungskur war noch weiter durch die Gesellschaft in puncto Krankenkasse noch unterstützt werden?Irgendwann muss er es doch gerafft haben.
Wir können nicht das medizinisch Mögliche bezahlen sondern das medizinisch Notwendige.
Abschließend:
Ich weiss nicht, ob es ein bisschen Sommertheater ist oder ob wirklich die Minister, die jetzt gegen
Sparprogramme aufbegehren,sich tatsächlich durchsetzen.Wünschenswert wäre es.Aber wahrscheinlich wird der obere Parteiapparat sie wieder zur Raison bringen.
Und abschließend eines.Es gibt jetzt Stimmen in der FDP-Führung, die plötzlich das Gegenteil behaupten von dem, was sie eigentlich vorhatten.Vorsicht! die wollen aufgrund ihrer schlechten Umfragewerte nur an der Regierung bleiben.Wenn das gesichert ist, ziehen sie ihr altes eigentliches Programm doch durch.Ich finde, diese Partei ist hauptschuldig an der Bildung eines 2-Klassengesundheitssystems und auf Jahre nicht wählbar.Und Herr Seehofer ist auch nicht besser.
Aber wo sind die richtig guten Vorschläge der demokratischen Opposition?Es gibt bessere Professoren als Herrn Lauterbach.Die müssen ja nicht parteigebunden sein. Und die CDU lässt sich von der kleinen FDP und der CSU treiben.Verhältnisse sind das. Unglaublich!
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