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Rechtsanspruch auf Kita-Platz
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Rechtsanspruch auf Kita-Platz

Auf die Kommunen kommen schwierige Zeiten zu. Als wären die Kassen nicht ohnehin schon leer, müssen Städte und Gemeinden ab 2013 dafür sorgen, dass jedes Kind von einen bis drei Jahren einen Kitaplatz bekommt. Doch die Familienministerin Kristina Schröder möchte weiterhin am Rechtsanspruch festhalten: „Darüber lasse ich nicht mit mir reden“, sagte Schröder in Berlin. „Das Ziel, bis 2013 bundesweit für 35 Prozent der unter Dreijährigen Betreuungsplätze anzubieten, ist realistisch.“ Wie Städte und Kommunen das Einhalten sollten, bleibt abzuwarten, denn momentan fehlt das Geld und das geeignete Fachpersonal. Schröder möchte außerdem die Anzahl männlicher Erzieher von 2,6 Prozent auf 10 Prozent erhöhen.

Kosten Kindergartenplatz

Seit 1996 gibt einen Rechtsanspruch auf einen halbtägigen Kindergartenplatz nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz, für Kinder vom vollendeten dritte Lebensjahr bis zur Einschulung. Der Begriff Kindertagesstätte wird meist nur genutzt wenn es sich um einen Ganztagskindergarten handelt. Für Kinder unter 3 Jahren ist der Begriff Kinderkrippe geläufiger. Die Kosten für einen Kita-Platz variiert erheblich. Eine Kommune kann selbst entscheiden wie viel Gebühren sie für einen Kindergartenplatz erhebt. Im Bundesland Rheinland-Pfalz kostet ein Kindergartenplatz beispielsweise nichts, während man in Hessen das letzte Kindergartenjahr auf Grund des „Bambini-Programm“ kostenlos besuchen kann.

Klagewelle der Eltern

2009 waren im Durchschnitt 20 Prozent der Kinder unter zwei Jahren und 40 Prozent der Zwei- bis Dreijährigen in einer Kindertagesstätte. Nur 2,3 Prozent der Kinder unter einem Jahr gingen in eine Kita. „Der Rechtsanspruch, der von 2013 an gilt, werde eine Prozesslawine auslösen, die Kommunen und Gerichte mit gigantischem Bürokratieaufwand belasten werde“, sagte der Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) der „Süddeutschen Zeitung“.

Bild: obs/JAKO-O

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Ist der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz ab 2013 realistisch? Reicht es nicht, wenn Kinder ab 3 Jahren den Kindergarten besuchen und vorher von Mutter oder Vater betreut werden? Würdest du dein Kind in die Kita bringen, obwohl du nicht arbeiten gehst?

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12 Meinungen
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26. April 2012 um 22:08

Ich finde es erbärmlich, was manch einer hier glaubt von sich geben zu müssen. Das heutzutage oftmals ein Gehalt nicht mehr ausreicht um über die Runden zu kommen scheinen hier einige zu vergessen. Und bevor man dann noch gefährliches Halbwissen verbreitet, dass es dem Kind schade unter drei Jahren täglich von den Eltern getrennt zu sein, sollte man sich auch mal über pädagogische lerntheorien und psychologie von heute informieren.
Zu den kosten: diese sind unverschämt hoch, wenn man bedenkt, dass hier monatlich (bawü) 400 Euro fällig werden. Hier sollte der Gesetzgeber handeln und dies vereinheitlichen um auch mal Anreize zu schaffen das Kinder wieder erwunscht sind.

Aber nochmal, manche aussagen hier sind wirklich nur dumm und zeugen von zu wenig Bildung, vielleicht brauchen wir hier ja nochmal erwachsenentagesstatten, damit dort die Nervenzellen angeregt werden neue Verbindungen zu schaffen… Soll ja die sichtweise ändern…

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29. Januar 2012 um 15:18

Was nützt Euch Allen ein Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz, wenn Ihr mit Kind/er keine oder nur eine Teilzeitarbeit bekommt? Wenn überhaupt!
Was nützt ein Kita-Platz der nur von 8.00 bis 16.30 Uhr die Kinder betreut. Das sind nicht DIE Arbeitszeiten, vor allem nicht im Handel, Dienstleistungen, Krankenhäusern etc.
Ehe die Politik über einen rechtsanspruch schwafelt, sollte sie lieber in Verbindung mit der Wirtschaft an den Rahmenbedingungen arbeiten.

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29. Januar 2012 um 13:06

alsao ich weiß nicht warum man darüber diskutieren muß :( es sollte selbstverständlich sein Kinder in ihrer Entwicklung voran zu bringen!dazu gehört es das sie mit gleichgesinnten spielen und lernen!was ist das nur für ein armseliges Deutschland :evil: Kinder sind doch das größte glück auf erden und wir wollen nicht vergessen das wir alle mal Kinder waren!kita,Kindergarten,hört,schule,Schulspeisung,pausenmilich all das müßte kostenfrei sein!deutschland schmeißt mit Milliarden um sich um Griechenland und andere zu retten es werden spendenmarathon organisiert um das elend in anderen Ländern zu mindern aber die not und das elend im eigenen land wird übersehen!pfui,pfui,pfui was ist nur aus diesem land geworden!meint ihr die Leute im Bundestag ,Landtag kümmert das, sie verdienen soviel im Monat was mancher Rentner in 10 Jahren nicht bekommt,ich könnt kotzen wenn man dann noch über dinge die selbstverständlich sein müßten noch Jahre lange Debatten führen muß!alles zum Wohle des Kindes!man wird doch nur verarscht und bestraft wenn man Kinder hat aber trotzdem geben wir als Eltern unser bestes!so und jetzt können die motzen die anscheinend niemals Kinder waren sondern gleich erwachsen zur Welt kamen! :p

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31. Dezember 2011 um 10:32

Wer soll das bezahlen ? Viele Familien nutzen diese Angebote doch nur, damit beide Elternteile Arbeiten gehen können. Wenn´s jedoch an die Kosten geht, werden sie ziemlich laut, wie ungerecht das doch alles sei, habe selber so einen Fall in der Familie, zudem verdienen beide äusserst gut…. Ich bin der Meinung wer Kinder in die Welt setzt, sollte sich auch selber bis zum 3. Lebensjahr um sie kümmern.
Für Kinder von Nicht-Erwerbstätigen maximal Betreuung bis Mittags – (müssen sich nachmittags selber um ihre Kinder kümmern und notfalls Kontakte knüpfen) und wenn beide arbeiten, dann sind die Kosten eben selber zu tragen.

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    30. Januar 2012 um 10:45

    Recht hast du, denn wofür gibt es Erziehnungsgeld, Elterngeld usw ?
    Kinder sollen vorrangig bei den Eltern aufwachsen, und nicht in irgendwelchen Kitas.

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29. Dezember 2011 um 19:49

kinder unter 3 jahren haben auch das bedürfnis, mit anderen gleichaltrigen zu spielen und soziale kontakte zu knüpfen.
in unserem umfeld hat die verwandtschaft leider keine kinder in jeremys alter ( 14 monate).deshalb bin ich froh wenn er in die krippe kommen würde :)

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    30. Dezember 2011 um 08:24

    - es gibt auch Krabbelgruppen, denen kann man sich anschliessen, haben wir damals auch gemacht. Da lernt man immer nette Leute kennen.
    Kita ab 3 finde ich ok, vorher können und sollen sich die Eltern um ihre Kinder kümmern.

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12. September 2011 um 14:22

Ich finde es reicht, wenn Kinder ab 3 jahren den Kindergarten besuchen, da die bindung zu Vater oder Mutter sonst darunter leidet. Kinder bauen halt in den ersten 3 Jahren ihres Lebens eine besonders innige Beziehung zu ihren ELtern auf. diese fehlt, wenn sie schon mit 1 in den Kindergarten kommen, da sie ja den ganzen Tag weg sind. Das macht sich dann auch später irgendwann bemerkbar

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    30. Januar 2012 um 10:48

    Genau, wer Kinder in die Welt setzt, der soll sich auch wenigstens in den ersten 3 Jahren um sie kümmern, und diese Aufgabe nicht dem Staat oder anderen überlassen. Und dann noch einen Rechtsanspruch erstreiten wollen, da fragt man sich doch echt, wo wir mittlerweile gelandet sind. Das hat auch mit Bildung nichts zu tun. Unsere Kinder haben z.B. viel von mir und meiner Frau gelernt !

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    12. März 2012 um 20:51

    Die Bindung von Baby/Kind wird im ersten Jahr zur Mutter/Vater oder anderer Bezugsperson aufgebaut.
    Wenn diese Bindung sicher aufgebaut ist, kann auch ein Kind ab einem Jahr gut im Kindergarten/Krippe/ Kindertagesstätte klarkommen. WIchtig ist, dass man die Zeit die man dann mit dem Kind hat, richtig nutzt und für das Kind da ist.
    Natürlich sollte man sein einjähriges nicht Acht Stunden in eine Kita stecken, dass tut dem Kind sicher nicht gut und belastet die Beziehung. Aber gegen 3-4 Stunden am Tag spricht oftmals nichts dagegen. Jedoch hängt das sehr vom Kind ab. Ob es schon vorher gewöhnt war immer mal wieder weg von seiner Mama zu sein usw.
    Laut Entwicklungplan SOLLTE ein Kind erst mit drei Jahren soweit sein, dass es sechs Stunden von der Bezugsperson getrennt sein kann. Sprich, man sollte wirklich alles vom Kind abhängig machen.
    Ich habe selber in einer Krippe/Kindertagesstätte gearbeitet. Für manche Kinder war es ein Segen, für andere der schlimmste Albtraum:-(

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1. Juni 2011 um 20:49

…ich finde den rechtsanspruch sinnvoll, zum einen, da die bildung nun nicht mehr nur im letzten jahr vor der schule anfängt, sondern sich über die gesamte kita-zeit des kindes erstreckt. kinder brauchen die sozialen beziehungen, um zu lernen und sich weiterzuentwickeln, es ist schwierig, fast unmöglich,dem zuhause gerecht zu werden. gerade auch kindern aus sozial schwachen familien tut diese betreuung gut!

also, betreuungsplätze ausbauen, erzieher einstellen, bedingungen verbessern, so gehts auch in deutschland mit der bildung wieder aufwärts!

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    11. Februar 2012 um 09:07

    Andrea sagt:Update: Hier sieht alles prima aus. Das IPad ist sclhud

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