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Aufnahme von Guantanamo-Häftlingen
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Aufnahme von Guantanamo-Häftlingen

Das Gefängnis in Guantanamo, Kuba ist höchst umstritten und sollte längst geschlossen werden. US-Präsident Barack Obama versprach bei seinem Amtsantritt das Gefängnis, welches mit Minenfeldern und Wasser von der Außenwelt abgeschnitten ist, abzuschaffen. Bis heute ist Obama dies allerdings nicht gelungen, da nach Guantanamo mögliche Terrorverdächtige meist aus Afghanistan und Pakistan aufgenommen wurden und kein Land begeistert war einen Häftling aufzunehmen. Bislang haben Spanien, Frankreich, Belgien, Albanien und die Schweiz Häftlinge aufgenommen. Fest steht aber, dass sich bei Guantanamo um eines der best bewachtesten und abgeschirmesten Gefängnisse der Welt handelt. Selten gelangen Informationen über Guantanamo an die Öffentlichkeit. Schätzungsweise 200 Häftlinge „beherbergt“ Guantanamo.

Deutschland nimmt 2 Häftlinge auf

Doch um die guten Beziehungen zu den USA nicht zu gefährden hat sich Innenminister Thomas de Maizière nun doch bereit erklärt zwei der ursprünglich drei Häftlinge aufzunehmen, die für Deutschland vorgesehen waren. Diese werden in ca. zwei Monaten in Deutschland – Hamburg und Rheinland-Pflanz – eintreffen. Was sie getan haben und wer sie sind, ist noch streng geheim. „Die Bundesregierung hat das Lager stets kritisiert, deshalb sehen wir uns auch bei seiner Auflösung in der Verantwortung“, so de Maizière. Angeblich stellen die Häftlinge keine Gefahr dar, das schließt de Maizière „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ aus.

Kritik an Guantanamo-Häftlingsaufnahme

Die Häftlinge bedeuten Mehrarbeit. „Da wird sich die Polizei in Rheinland-Pfalz und Hamburg bedanken. Mit der 24-Stunden-Überwachung auch nur eines einzelnen Gefährders sind bis zu 30 Polizisten beschäftigt. Bei zweien sind das bereits 60 Beamte, die aus dem normalen Dienst abgezogen werden müssen.“, so der Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt.

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Eine Meinung
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10. Juli 2010 um 09:23

Das ist eben große Diplomatie.Und über das, was im diplomatischen Dienst so alles besprochen und vereinbart wird, erfahren wir so gut wie nichts.Ich hab 2 Erklärungen.Die eine ist die, dass
Deutschland mit den Verbündeten am Krieg beteiligt war und man dementsprechend auch Folgen mittragen muss.Dass sich das Denken dieser Leute geändert hat, glaube ich nicht.
Vielleicht geben die sich zunächst als unauffällige Bürger.Und das ist ja grad das gefährliche.
Im Herzen ist der Hass wahrscheinlich größer.
Die Polizei ist nicht zu beneiden.Mag mancher sagen, 60 Leute, das ist doch eine übertriebene Massnahme.Ich glaub das nicht.Da werden schnell genügend Radikale da sein, die mit denen Kontakt aufnehmen wollen.
Variante 2. Die Regierung macht das auch rein egoistischen Erwägungen und will lediglich bestimmte Personenkreise beruhigen und meint, Punkte sammeln zu können.
Das mit der 3. abgelehnten Person glaub ich nicht.

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