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Das Thema von heute:
Die besten Reinigungsmittel ohne Chemie
Bundesjustizministerium kritisiert die Datensammelwut von Google
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wirft dem Konzern Google Gigantismus vor. Die FDP-Politikerin sagte in einem Interview, dass Google sich ebenso wie Microsoft zu einem Riesenmonopol entwickeln würde.
Google muss rechtlich überprüft werden
Aber nicht nur Gigantomanie sei das Problem, denn Dienste wie etwa Google Earth, bei denen einzelne Grundstücke aus der Vogelperspektive angezeigt werden, müssen rechtlich geprüft werden. In einem Interview mit Spiegel äußerte sich Sabine Leutheusser-Schnarrenberger auch über Google Books äußerst skeptisch: „Mich stört dieses Vorpreschen, diese Gigantomanie, die auch bei der Google-Buchsuche durchscheint.” Auch die Büchersuche bei Google sei alles andere als rechtens. Seit 2004 scannen Mitarbeiter Millionen von Büchern. Daraufhin wurde 2008 ein Vergleich geschlossen, der Google Book Settlement. Doch dieser Vergleich zwischen dem Internetkonzern und US-Verlegern, wurde von der Bundesregierung stark kritisiert. So dass im November 2009 eine Neufassung vorgelegt wurde.
Mehr Transparenz ist gewünscht
Die FDP-Politikerin forderte zudem mehr Transparenz und Aufklärung für den Nutzer. Zudem müssen Nutzer, in Hinblick auf die Verwendung derer Daten, besser aufgeklärt werden. Kay Oberbeck, Sprecher des Konzerns, reagiert mit Unverständnis, denn Transparenz sei ein wesentlicher Bestandteil von Google. Der Googlesprecher räumte aber auch ein, dass Google permanent daran arbeite, seine Dienste zu optimieren und freue sich daher mit dem Bundesjustizministerium weitere Details zu besprechen. Und auch die EU-Kommission kann die gefürchtete gefährliche Marktdominanz nicht erkennen.
Stellt Google für den Markt tatsächlich eine Gefahr dar? Muss Google gestoppt werden? Oder sieht die FDP-Politikerin alles zu schwarz?
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