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Das Thema von heute:
Was taugen Zahnpastatabletten?
Englischlernen mit Guido Westerwelle
The Aufschwung ist da!
FDP-Parteichef Guido Westerwelle weigert sich auf seiner ersten Pressekonferenz nach dem Wahlsieg eine Frage auf Englisch zu beantworten.
Es ist Deutschland hier!
Und in Deutschland wird Deutsch (oder so ähnlich) gesprochen! Wo kommen wir denn da hin wenn ein Reporter der BBC noch nicht einmal Deutsch spricht! Schließlich befindet er sich in Deutschland! So oder ähnlich werden wohl die Gedanken des FDP Parteichefs auf der Pressekonferenz gewesen sein. Denn er stellte fest: „Es ist Deutschland hier!“
Dabei wollte der BBC Journalist nur erfahren, wie sich die Außenpolitik ändern würde mit Westerwelle als möglichen Außenminister. Aber unverschämt wie die Engländer sind, erwartet der Reporter eine Antwort auf Englisch! Aber nicht mit Guido Westerwelle! Wenn man in Deutschland ist, dann muss man auch Deutsch sprechen! Ganz einfach! Da wird die Frage noch nicht einmal angehört. Fairerweise muss erwähnt sein, dass Westerwelle die Frage vorher bereits auf Deutsch gestellt bekommen und diese auch beantwortet hat.
Böse Zunge behaupteten, dass der Wahlsieger Westerwelle kein Englisch könne. Und traurig aber wahr, die Englischkenntnisse scheinen tatsächlich bescheiden zu sein, wie eine weitere Pressekonferenz, die auf Englisch gehalten wurde, beweist.
Die Grünen entschuldigen sich für Westerwelles Auftritt
Cem Özdemir trat nun an die englischsprachige Welt heran und entschuldigte sich für Westerwelles Verhalten. Aber leider würde es in den nächsten Jahren auch in diesem Stil weitergehen, so Özdemir. Man dürfe aber nicht vergessen, dass in vier Jahren Neuwahlen anstünden.
Auf Twitter wird in den Tagen hitzig über „Westerwaves“ Englischkenntnisse diskutiert und bei YouTube kann man sich von der Wortgewandtheit des möglichen Außenministers überzeugen.
Auf die nächsten 4 Jahre!
Auch die Koalitionsverhandlungen sind in vollem Gange. Was vor der Wahl wie heiterer Sonnenschein aussah, gestaltet sich nun als viel schwieriger. Die Programme von CDU und FDP ähneln sich zwar, sind jedoch keinesfalls identisch. „Die FDP löst ja nicht einfach die SPD als Koalitionspartner ab und dann geht alles so weiter. Die Bürger haben sich für einen Neuanfang mit der FDP entschieden. Und den wird es geben, wirtschaftlich vernünftig und sozial gerecht.“ Sagte Westerwelle in der BILD am Sonntag. Weiterhin ist nicht klar, welchen Posten Westerwelle übernommen soll. So war er anfang als Außenminister im Gespräch, doch nun hört man immer öfter, dass er eventuell Superminister (Wirtschaft + Finanzen) werden könnte. Doch was ist dann mit Karl-Thedodor zu Guttenberg, der erst Anfang diesen Jahres vom CSU-Generalsekretär zum Wirtschaftsminister wurde?
Hat Westerwelle Deutschland blamiert? Hätte er sich nicht weltoffener zeigen müssen? Sollte ein Politiker nicht in der Lage sein Englisch zu sprechen? Oder hat Westerwelle recht, und man sollte sich mehr auf seinen eigenen Wurzeln besinnen?
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John Doe
2. Dezember 2009 um 13:57
Ich brech mal ne Lanze für Guido. Egal wie man sich mit seiner Person auseinandersetzt…. Ich fand die Aktion richtig gut. Wir sind in Deutschland und er ist ein deutscher Politiker, also antwortet er auch auf deutsch. Wenn ich von eine Journalisten der in Deutschland tätig ist nicht verlangen kann das er Deutsch versteht also hoppla.
In anderen Ländern bekommen deutsche Journalisten ja auch keine extra Brötchen gebacken.
Das Deutsche war ab etwa 1860 fast neunzig Jahre lang die dominierende Weltsprache in Wissenschaft und Kunst, verlor diesen Status dann durch die Niederlage in den beiden Weltkriegen.
Es gibt schon genug Anglizismus im Alltag.
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Alexander
7. Oktober 2009 um 13:41
Ja, ich oute mich.Ich bin FDP-Mitglied.Aber nicht sonderlich aktiv, denn ich bin nicht mit allem einverstanden.Allerdings wird man bei der FDP im Gegensatz zu anderen Parteien dafür nicht gelüncht.
Ich bin Realist.Es wird viele viele Kompromisse geben müssen.Und jeder, der einigermaßen helle ist, wird sich ausmalen können, dass man den Gesundheitsfonds nicht sofort wieder abschaffen kann.Die Verwirrung bei Ärzten, Patienten,Krankenkassen ist schon groß genug.Man kann das Modell nur verbessern.Abschaffung des Einheitsbeitrages,Wegfall der Rabattverträge(sie haben nichts eingespart
sondern viel höhere Kosten verursacht),die Fallpauschalen bei Krankenhausbehandlungen gehören auf den Prüfstand.Die freie Arztwahl muß gewährleistet bleiben.Ich persönlich bin gegen eine Privatisierung
aller Krankenkassen.Aber Einsparungspotenzial gibt es bei den kassenärztlichen Vereinigungen.
Und die komische Gesundheitskarte brauchen wir auch nicht.Der Datenschutz könnte hier garnicht gewährleistet werden.
Apropos Zusatzbeiträge, die 2010 evtl. anstehen.An alle linken Märchenerzähler und Angstmacher.
Menschen mit geringem Einkommen brauchen doch den Zusatzbeitrag garnicht zu zahlen.ALG2-und Sozialhilfeempfänger nach SGB XII bezahlen für die Zuzahlungsbefreiung nur 1x jährlich ca. 80 Euro,chronisch Kranke ca. 45Euro.
Ich befürchte, das mit dem Bürgergeld ist ziemlich ernst gemeint.Dieses gibt es bereits in anderen Ländern.
Die FDP nennt 662 Euro incl. Miete/Heizung.Das halte ich nicht für umsetzbar und ich distanziere mich auch von diesem Plan.Im übrigen, die Finanzamtsleiter würden wohl die Parteizentrale stürmen.
Man muß nur die Bestimmungen des SGB II und des SGB XII korrekt anwenden.Da müssen garkeine neuen Gesetze her.Auf den Prüfstand gehören sinnlose Weiterbildungsmaßnahmen, bei denen sich dubiose Anbieter eine goldene Nase verdienen.Und ich bin wie meine Partei dafür, dass Angespartes in keinster
Weise angetastet wird.Ich bin auch nicht für den Verkauf von Häusern oder des Familienautos(nicht Fuhrparks).
Aber der Mißbrauch von Sozialleistungen und Schwarzarbeit müssen strenger als bisher verhindert werden.
Und da sollte man sich insbesondere den dicken Fischen zuwenden.Das sind jene zum Beispiel, die in Gruppen irgendwo rumstehen, Jogginganzüge tragen aber Geldbörsen aufklappen, wo ganze Stapel von Geld sichtbar werden.Ich habe manchmal das Gefühl, dass man sich an die wahren Sozialschmarotzer nicht ranwagt.Das ist völlig unabhängig von der Nationalität.
Ich bin auch dafür, dass Leute mit geringen Renten genauso wie ALG II oder XII-Empfänger von der GEZ befreit werden.(Ich benutze die Bezeichnung Hartz IV ungern, denn sie ist nach einem Kriminellen benannt)
Ich bin auch ganz ehrlich. Ich möchte Guido Westerwelle nicht als Außenminister.Thomas de Maizere ist eine richtig gute Idee.Dieser Mann hat Format und die Erfahrungen auf dem diplomatischen Parkett.
Es gibt u.a. in Berlin eine Diplomatenschule.Bedingung sind mindestens 2 Fremdsprachen.Was ich von unseren Diplomaten verlange, erwarte ich vom künftigen Außenminister insbesondere.
Alles in allem wird das Ganze ein guter Kompromiß werden und die Menschen werden spüren, dass
die FDP viel menschlicher ist als manche Propagandisten den Leuten erzählen wollen.
Noch zu Opel:Wer bitteschön wollte Magna&Co.? Ich würde mal Herrn Franz fragen.Nur einfach so.
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Anna
6. Oktober 2009 um 19:57
Ich sehe es sehr unterschiedlich. Auf der einen Seite hat er natürlich recht. Es ging um die Richtlinien(veränderung) der Politik in Deutschland. Dies geht in erster Linie die Menschen an, die auch in Deutschland leben. Diese wiederum sprechen deutsch und wollen die deutschen Poltiker schließlich verstehen. Wenn nun aber ein Politiker ein Amt anstrebt, von dem man weiß, dass er dort in jedem Fall englisch sprechen muss, so könnte man erwarten, dass dieser eine Frage, von einem englischen Reporter locker und lässig “eben mal” auf englisch beantwortet. Und zwar unvorbereitet.
@ Andrea: Ich glaube, dass Bürgergeld ist bisher “nur eine Idee”. Ich bezweifle, dass sich die CDU so leicht die Butter vom Brot nehmen lässt, einen auf kumpelhaft mit der FDP macht und deren Anforderungen einfach akzeptiert. Ich persönlich würde eine Überdenkung bzgl. Hartz IV sehr begrüßen, einfach weil ich glaube, dass viele davon schlichtweg nicht leben können und andere wiederum so besser dran sind (als mit minderbezahlter Arbeit) und abkassieren (Sozialschmarotzer).
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Andrea
6. Oktober 2009 um 12:02
Vollkommen klar, dass die Grünen sich auch dieses Themas annehmen.Sie lauern nur darauf, dass ihr
Intimfeind einen Fehler macht.Tja, Ihr seid nunmal schlechte Verlierer.Und na klar, bei Euch sprechen alle in der Führungsriege 1A Englisch, Französisch,Chinesisch,Russisch,Spanisch und nicht zu vergessen türkisch(mal von Cem Özdemir abgesehen).Macht weiter so.Dann werdet Ihr auch bei der nächsten Wahl
auf der Oppositionsbank landen.Die Bürger mögen so eine Hetzerei nämlich nicht.Prüft mal besser Euer
merkwürdiges Verhältnis zur Linkspartei.Fragt mal die, die aus der DDR-Bürgerbewegung kommen.Aber die habt Ihr längst untergebuttert oder vergrault.Wenigstens sind Kerstin Göring-Eckhardt und Marianne Birthler noch da.
Und der Stachel, der am tiefsten sitzt, ist doch die Piratenpartei, die Euch schöne Prozente abgeluxt hat.
Ihr seid alt und ziemlich antiquiert,kleinbürgerlich und elitär geworden und langweilig für junge Leute.
Ich bin mir nicht sicher, ob Guido Westerwelle wirklich Außenminister wird.Ich wäre mit dieser Postenbesetzung nicht ganz glücklich.Er wirkt zu hölzern.Das zeigte ja auch die etwas mißratene Pressekonferenz.Und ehrlich gesagt hätte er sich wirklich auf den Hosenboden setzen können und Englisch lernen.Mein Favorit wäre Thomas de Maiziere.
Wenn Guido Westerwelle wirklich das Bürgergeld durchbekommt, soll er mal Finanzminister werden und
Karl–Theodor … Wirtschafts- und Sozialminister.Die Umstellung auf das Bürgergeld würde nämlich
ein Riesenakt.Hier wäre Guido in seinem Element.
Aber mal eine Frage.Weiß eigentlich jemand, wie hoch das ausfallen soll und ist da Miete,Krankenversicherung inclusive?
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Jana
6. Oktober 2009 um 08:26
Meiner Meinung nach hat er Recht. Vielleicht hatte er sich etwas im Ton vergriffen. Allerdings ist hier nunmal die Amtsprache deutsch. So wie es in Frankreich und Großbritannien nunmal selbstverständlich ist, dass dort jeweils französisch und englisch gesprochen wird. Punkt. Nur in Deutschland müssen wir uns mal wieder den Wünschen der anderen Länder beugen!??! Eigentlich nicht. Es werden schon genug Wörter verschandelt und immer mehr rückt das Englische ein. Muss nicht sein. Wir sprechen deutsch!!!!
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