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Friedensnobelpreisträger Barack Obama
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Friedensnobelpreisträger Barack Obama

Überrascht und bescheiden wirkte der amtierende US-Präsident Barack Obama auf die Verleihung des Friedensnobelpreises. „Um es ehrlich zu sagen: Ich habe es nicht verdient, in einer Reihe mit so vielen historischen Gestalten zu stehen, die mit diesem Preis geehrt wurden“, sagte er kurz nach der Verleihung bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus.

Aufforderung zum Handeln

Obama ist der Meinung, er habe die Auszeichnung nicht verdient, sehe sie aber als eine Aufforderung zum Handeln. Der amerikanische Präsident ist noch nicht einmal 12 Monate in seinem Amt und erhält bereits diese Auszeichnung. Das Komitee würdigt mit der Verleihung des Preises Obamas Bemühen um atomare Abrüstung und um internationale Zusammenarbeit. Vor allem Obamas „Vision einer atomwaffenfreien Welt“ hat es dem Nobel-Komitee in Oslo angetan, denn Obama schafft damit die Hoffnung auf eine bessere Zukunft und treibt Abrüstungsverhandlungen voran.

Yes we can!

Mit Obama, so scheint es, ist eine neue Ära angebrochen. Als erster Präsident afro-amerikanischer Abstammung trat Obama sein Amt im Januar an und wendete sich demonstrativ von der Außenpolitik seines Vorgängers George W. Bush ab. Im April appellierte er in einer Rede in Prag für eine atomwaffenfreie Welt, im Juni in Kairo rief er zu einem Neuanfang in den Beziehung zwischen den USA und der muslimischen Welt auf.

Die Kehrseite

Allerdings sehen auch viele, so auch Lech Walesa, die Verleihung als zu verfrüht an. Und auch Pakistan und Afghanistan äußerten sich kritisch. So bezeichnte Liaqat Baluch, Vorsitzender der religiös-konservativen Partei Jamaat-e-Islami, die Nobelpreisverleihung als einen Witz. Obama habe im Irak, Nahen Osten und Afghanistan keine Veränderung herbeigeführt. Ein Mann, der weitere 20.000 Soldaten nach Afghanistan in den Krieg schickt sollte nicht mit dem Friedensnobelpreis geehrt werden.

Weitere Infos:
Nobelpreis wird für Obama mehr Bürde als Segen
Wissenswertes über den Nobelpreis

War die Verleihung des Friedensnobelpreises voreilig? Hat Obama solch eine Auszeichnung tatsächlich verdient? Obama: Ein Mann der seine Landsleute in den Krieg schickt oder ein Visionär?

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3 Meinungen
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16. Oktober 2009 um 12:56

Schlotter, Du hast völlig Recht.Er ist Christ.Ich danke Dir für den Hinweis.

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16. Oktober 2009 um 08:25

Hallo Alaexander,

laut Internetrecherche (googeln: Obama Muslim) ist B. Obama kein Muslim, sondern Christ. Das Gerücht, Muslim zu sein, sei maßgeblich von politischen Gegnern gestreut, um ihm politisch zu schaden.

Gruß, schlotter

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15. Oktober 2009 um 10:27

Selbstverständlich hat Barack Obama den Friedensnobelpreis verdient.Viele scheinen nicht zu wissen,
dass amerikanische Präsident schon über Jahre politisch aktiv ist.
Wer sind die Gegner dieser Entscheidung eigentlich?
1. diejenigen, die bis heute nicht verkraften können, dass ein Mensch mit einer anderen Hautfarbe
zum Präsidenten gewählt wurde, nämlich die ewig gestrigen, die Rassisten in Amerika aber auch in Europa
2. seine politischen Feinde bei den Republikanern,denen z.B. seine Reformbestrebungen der Sozialversicherung nicht passen
3. radikale Moslems auf der ganzen Welt,die vor Wut Schaum vor den Mund bekommen, weil ein Moslem
amerikan.Präsident geworden ist.Einer, der so ganz anders ist als sie mit ihren veralteten oder verblendeten
Denkweisen und Familienvorstellungen.
4. Und Kleingeister,Neider, die irgendwie der Meinung sind, man müsse irgendwie erst etliche Jahre im Amt sein,
sich 20 Jahre bewährt haben oder sonstwas.*1)

*1) Das ist eine ähnliche Diskussion bei diesem Teil der Leute wie um den jungen Jean Sarkozy.Er ist erst 23,na und? Er ist Sohn des Präsidenten–dafür kann er nichts. Es meckern all jene, die meinen, man müsse sich
erst brav hochdienen und all jene Alten, die einfach keinen Platz für junge Menschen mit frischen Ideen und Anschauungen machen wollen und an ihren Ämtern kleben.Es ist ja sooooo bequem.
Und eins ist ja auch klar. Junge Menschen sprechen schneller unbequeme Themen an.Und das geht ja für manche so garnicht.In den großen Volksparteien haben es junge Leute besonders schwer.

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