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Das Thema von heute:
Was taugen Zahnpastatabletten?
Generation Praktikum
Endlich hat man den Schulabschluss in der Tasche und sucht sich einen Ausbildungsplatz. Doch was ist, wenn man keinen bekommt? Dann eben doch erst einmal ein Praktikum. Und auch während des Studiums sollte man schon Erfahrungen durch Praktika sammeln. Lang, lang ist es her. Heutzutage gehören Praktika schon fast zur Überlebensstrategie im Berufsalltag.
Billige Arbeitskräfte
Und häufig stellen viele Firmen nur Praktikanten an, um so Geld zu sparen. Und auch immer mehr Hochschulabsolventen müssen feststellen, dass ihr Abschluss auf dem Arbeitsmarkt nicht viel wert ist. Studenten, die ihr Studium rasch durchziehen, Auslandserfahrungen haben und auch noch gute Noten vorweisen können, werden meistens enttäuscht: Praxiserfahrung fehlt. Hochqualifiziert und dennoch für den Job nicht geeignet. Firmen freuen sich und können so gute Mitarbeiter für wenig Geld einstellen.
Nach dem Studium: Praktikum und Volontariat
Und nicht nur die verpönten Geisteswissenschaftler müssen sich mit Praktika und Volontariaten rumplagen, auch Wirtschaftswissenschaftler und Juristen sind vom Praktikums-Boom betroffen. Eine Zeitlang waren Praktika vor allem dazu da, um in einen Beruf reinschnuppern zu können, um so den weiteren Bildungsweg zu eruieren. Doch Absolventen haben diese Entscheidung durch ihr Studium schon längst gefällt. Bevor man also tatsächlich seinen Beruf ausüben kann, heißt es: Praktika und Volontariate absolvieren. Mittlerweile gibt es auch einen Fachausdruck dafür: floundering period. Mitt- bis Endzwanziger können so häufig immer noch keinen Beruf ausüben, sondern schlagen sich als Praktikanten durch.
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Ist es tatsächlich notwendig, dass man nach seinem Studium derart viele Praktika und Volontariate absolvieren muss? Ohne Praktika und Volontariate wird man kaum noch von einer Firma angestellt. Wollen Firmen nur Geld sparen? Oder steckt doch mehr dahinter?




Peter Fitsch
31. März 2010 um 00:40
Ich muss sagen, dass ich dem Bericht nicht zu 100 % zustimmen kann. Sie schreiben es selbst: “Studenten, die ihr Studium schnell druchziehen + Auslandserfahrung -> es fehlt an Praxiserfahrung”. Das stimmt ja auch. Meiner Meinung nach gehört es einfach dazu, dass Studenten während dem Studium auch einmal freiwillig über ein Praktikum in die Praxis schnuppern. Dann kann später auch ein höheres Einstiegsgehalt erzielt werden. Es ist ja auch irgendwo nachvollziehbar, dass ein Hochschulabsolvent ohne jegliche Ahnung von der Praxis nicht den Abteilungsleiter-Job bekommen kann, oder?
Das Ganze hat allerdings nichts damit zu tun, dass viele Unternehmen Praktikanten als preiswerte Arbeitskräfte ausnutzen, dies ist sicherlich nicht Sinn eines Praktikums. Hier helfen meiner Meinung nach aber verschiedene Webseiten. So können sich Studenten z.b. auf http://www.prakti-test.de im Vorfeld darüber informieren, wie frühere Praktikanten ihre Arbeitgeber bewertet haben.
Praktika müssen meiner Meinung nach also nicht immer einen “negativen Beigeschmack” haben. Wer schon während dem Studium Praxiserfahrung sammelt und sich im Vorfeld etwas über die Praktika informiert, hat sicherlich gute Chancen, auch nach Abschluss des Studiums einen guten Arbeitsplatz (vielleicht sogar beim Arbeitgeber des Praktikums) zu feinden.
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