Navigation
Navigation
Navigation
Politik und Wirtschaft
Du möchtest ein Thema vorschlagen? Hier klicken!
Navigation
Griechenland-Pleite: Muss Deutschland helfen?
Bild: obs/Advocard Rechtsschutzversicherung AG
Navigation

Navigation
Navigation
Navigation
Navigation
Navigation

Griechenland-Pleite: Muss Deutschland helfen?

Die Verhaftung des IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn bedeutet auch für die Griechen nichts Gutes, denn die Kritikerstimmen der Euro-Hilfen für die Griechen in der IWF werden lauter. Griechenland muss befürchten, dass ein Nachfolger für Strauss-Kahn erheblich schwerere Sanktionen fordern wird. Die griechische Regierung ist chancenlos gegen den enormen Schuldenberg anzukämpfen. Griechenland braucht eine Umschuldung. Auch ein Verzicht der Gläubiger ist unumgänglich.

Darum muss Deutschland den Griechen helfen

Vor 30 Jahren ist Griechenland der EU beigetreten. Doch das Land hat, die ihm zur Verfügung stehenden Mittel nicht für Investitionen genutzt: “Griechenland hat etliche Chancen nicht genutzt, Mittel fehlgeleitet oder gar nicht erst nicht abgerufen, die ihm aus der EU hätten zufließen können”, so Professor Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI). Aus eigener Kraft können sich die Griechen nicht helfen. „Ich traue den Griechen einzeln sehr viel zu, der Regierung und insbesondere dem Verwaltungsapparat leider sehr wenig. Und deswegen müssen wir helfen“, sagte Jorgo Chatzimarkakis (FDP) am Sonntag bei „Anne Will“. “Wir könnten das nicht ohne Deutschland und seine Bereitschaft, die Stabilität des Euro zu sichern, machen. Indem wir Portugal unter strikten, aber realistischen Bedingungen helfen, schützen wir auch die wirtschaftliche Erholung in Deutschland und die Ersparnisse der deutschen Bürger”, EU-Währungskommissar Olli Rehn der “Welt”.

Austritt aus dem Euro

Griechenland hatte einen rigorosen Reform- und Sparkurs versprochen und im Gegenzug von Kredithilfen in Höhe von 110 Milliarden Euro von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) bekommen. Ein Expertenteam beschäftigt sich momentan damit die Ergebnisse Griechenlands zu überprüfen. Auch wenn Mängel in der Umsetzung wahrscheinlich sind, gehen Insider davon aus, dass im Juni weitere 10 Milliarden Euro fließen werden. Der Austritt aus dem Euro hätte für Griechenland fatale Folgen. Die Wiedereinführung der Drachme und die damit verbundene Abwertung hätten zur Folge, dass die meisten Griechen binnen weniger Stunden ihre gesamten Ersparnisse bei der Bank abheben würden.

Deine Meinung ist gefragt! Schreibe jetzt deinen Kommentar.
11340 Leute haben schon mitgemacht!

Verwandte Themen: Deutschland, EU

Navigation
Kommentar schreiben
Navigation

Wird Griechenland mit weiteren Milliarden-Hilfen retten können? Glaubst du, es gäbe schlimmere Folgen wenn man den Griechen nicht helfen würde?

Facebook Account nutzen Benachrichtige Kontakte über deine Meinung

:D :) :( :o 8) :eek: ;-( :grin: :wink: :arrow: :idea: :?: :!: :evil: O:) :-| :-* :-(( :poke: :love: :tired: :emotion: :party: :clown: :worried: X( :p

Navigation
Kommentare
3 Meinungen
Navigation

8. Februar 2012 um 15:43

Deutschland muss nicht helfen, Deutschland DARF nicht helfen ! Wer da noch einen Euro inverstiert ist doch selber Schuld ! Wie lange leiden wir Deutschen schon unter Einschnitte, überall sparen, geht hier einer auf die Straße ? Nein. Wir packen es an und weiter gehts, da sollten die sich mal ein Beispiel dran nehmen ! Ich fürchte zudem, Mike hat auf Dauer Recht….. hoffe aber nicht, denn das wäre für uns alle nicht gut.

Kommentar bewerten: Thumb up 1 Thumb down 0

Darauf antworten

7. Februar 2012 um 20:17

Bloß nicht weitere Milliarden reinpumpen ! Sie sollen sparen und stattdessen streiken sie, das kann nicht wahr sein !

Kommentar bewerten: Thumb up 1 Thumb down 0

Darauf antworten

22. Mai 2011 um 14:08

Griechenland, Irland, Spanien, Portugal, neuerdings auch Italien…. ts ts ts…
Die schlimmen Folgen kommen eh, egal was wir machen, wartet es nur ab.
Ich bin davon überzeugt daß der Euro irgendwann zusammenkracht, egal wer was zahlt.

Kommentar bewerten: Thumb up 2 Thumb down 0

Darauf antworten

Navigation