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Unruhen in Libyen
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Unruhen in Libyen

Man könnte glauben, die Welt befände sich im Umbruch. Die nordafrikanischen Länder rebellieren nach und nach gegen ihre Regierungen. Angefangen hat alles Anfang des Jahres in Tunesien, weiter ging es in Ägypten und nun folgt der Aufstand in Libyen. Immer das gleiche Bild. Menschen gehen auf die Straßen und die Informationszufuhr wird abgeschaltet u. a. das Internet. Dadurch wird es für ausländische Reporter schwer auf die Umstände aufmerksam zu machen. Zählt man nur Tunesien, Ägypten und Libyen fällt auf, dass Libyen fortgeschrittener ist als die anderen drei Länder. Das liegt vor allem daran, dass Libyen im Besitz von Öl ist. Für Deutschland haben die Unruhen verheerende Auswirkungen – denn die Benzinpreise erreichen ein absolutes Jahreshoch!

Proteste fordern viele Menschenleben

Alleine am vergangenen Wochenende starben um die 200 Menschen bei Protesten infolge von Gewaltübergriffen auf dem Grünen Platz in Tripolis. In Tripolis haben Regimegegner eine Polizeiwache und ein Regierungsgebäude in Brand gesetzt. Es ist erschreckend wie gewaltbereit und brutal die Regierung gegen die Demonstranten vorgeht. Viele Firmen lassen ihre Mitarbeiter ausfliegen. Auch die EU denkt darüber nach, EU-Bürger, die mit doppelter Staatsbürgerschaft in Libyen leben, nach Europa zu holen. Die Europäische Union ist sich einig: Sämtliche Staatschefs und Minister sind empört. “Es kann nicht sein, dass wir mit einem Regime zusammenarbeiten müssen, das seine eigenen Leute abknallt. Das geht nicht”, sagte Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn.

Libyen droht Bürgerkrieg

Der libysche Justizminister Mustafa Abdel-Jalil ist bereits zurück getreten, wie libysche Medien am Montag berichteten. Einer scheint von den Unruhen unbeeindruckt: der Staatschef Muammar al Gaddafi. Gaddafi schickte stattdessen seinen Sohn Seif al-Islam, der auch als sein Nachfolger gehandelt wird ins Fernsehen, um zu verkünden, dass man zwar bereit sei zu verhandeln, aber auch um bis zum letzten Mann zu kämpfen. An einen Rücktritt denkt Muammar al Gaddafi auf keinen Fall. Gerüchten zufolge soll sich der Staatschef Gaddafi bereits ins Ausland abgesetzt haben. Das Auswärtige Amt rät von Reisen nach Libyen, vor allem in die Hauptstadt Tripolis und die zweitgrößte Stadt Bengasi ab.

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1. Mai 2011 um 13:08

Ich finde es unerträglich Menschen zu ermorden. Das gilt für Gaddafi genauso wie für die Nato.
Erst schießen und dann verhandeln ist keine gute Basis.

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19. März 2011 um 18:45

Es wurde Zeit, dass endlich vereint gegen diesen Barbaren Gaddafi vorgegangen wird und andere Despoten in der Region wird es in nächster Zeit auch treffen.
Ich hoffe, man fängt Gaddaffi und sein Riesenbaby sowie die ganze Sippe und stellt sie vor den int. Gerichtshof.
Die Enthaltung Deutschlands ist megapeinlich.Da helfen Solidaritätsbekundungen garnichts. Demokratie für
Ägypten, Tunesien, Libyen,Bahrein, Jemen, Syrien! zugeschnitten auf die Mentalität der Menschen in dieser Region!!! Schluss mit rein ökonomischem Denken in Bezug auf diese Länder.

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23. Februar 2011 um 14:15

Das kann da noch dauern.Die Situation ist auch ein wenig anders als in Ägypten.Oppositionsparteien oder Gruppen gabs praktisch garnicht, weil dieser Staatsfaschist alles brutal unterdrückt hat.Nun geht seinem Stamm die Muffe.Es gibt genügend Öl auf der Welt und es ist daher kein Argument für Westeuropa oder Amerika
sich vorsichtig zu äußern.Im Gegenteil, jetzt heißt es Unterstützungen einstellen, deutsche Firmen dort sofort
vorübergehend schließen und dem Verbrecherclan den Geldhahn zudrehen.Hier muss man nicht auf irgendwelche diplomatische Regeln Rücksicht nehmen. Ghaddafi hat kein Unrechtsbewußtsein und mißachtet schon immer das Völkerrecht. Tja und für die Grenzsicherung muss man eben selber sorgen und sich nicht der Schützenhilfe von Gangstern bedienen.Direser Mann und seine ganze Sippe gehören vor ein großes internationales Tribunal oder man sollte Anzeige gegen ihn beim europäischen Gerichtshof wegen Völkermordes und Unterdrückung stellen.Handelt man nicht schnell und konsequent, nisten sich auch dort islamistische Terroristen ein.Wollen wir hoffen, dass man der Demokratie dort auf die Beine hilft.Es geht aber nicht darum, einem Volk westeuropäische Regeln aufzuerlegen.Dafür ist das eine ganz andere Mentalität, die es gilt zu verstehen.Und der Funke wird weiter überspringen und die Diktatoren in dieser Ecke hinwegfegen.Ich mag Israel, aber auch dort muss man kompromissbereiter werden. Nur so findet man erstmal neue Verbündete.

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