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Dörthe's Diary
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Dörthes Schreibblockade

Leute, wieder ist eine ganze Woche rum und ich weiß nichts zu berichten. Es ist nichts passiert. Weder was Lustiges noch was irgendwas Interessantes. Diese Woche war die langweiligste Woche in meinem Leben! Ich war arbeiten, hatte einen Tag Urlaub und ruckzuck war die Woche vorbei. Nun sitze ich an meinem Laptop und weiß nicht, über was ich schreiben könnte. Mir ist kein Nagel abgebrochen, ich habe die Woche völlig unfallfrei überstanden, keine Peinlichkeiten. Was soll ich da denn schreiben!??!? Ob ihr wirklich lesen wollt, dass es eine völlig normale Woche war? Ich denke nicht. Aber ich habe heute Abgabetermin und somit muss ich irgendwas schreiben. Also nerv ich jetzt einfach mal mit sinnfreien Sätzen und hoffe, dass ich so irgendwie 500 Wörter zusammen bekomme. 130 habe ich schon. Ist immerhin rund ein Viertel.

Nun ja, am Wochenende ist Weihnachten. Ich mag diese Feiertage nicht sonderlich. Vor allem, weil dieses Jahr bei mir überhaupt keine feierliche Weihnachtsstimmung aufkommen wollte. Da können die im Radio noch so oft irgendwelche Weihnachtslieder spielen… Irgendwie steckt mich das dieses Jahr gar nicht an. Also gibt es auch darüber nichts zu berichten. Themawechsel. Schlimmer als Weihnachten ist für mich Silvester. Aaaaahrgh! Dieses gezwungene bis zwölf Uhr aufbleiben müssen. Ich lasse mir nur ungerne vorschreiben, wann ich gute Laune haben muss und an welchem Tag gefeiert werden muss. Jedes Jahr nehme ich mir vor, dieses Mal nicht mit zu machen, aber dann kommt es meist doch so aus, dass man auf irgendeine Feier geschleppt wird und da ist man dann. Man trinkt langsamer als sonst, damit man um zwölf ja noch nicht zu betrunken ist, mit dem Erfolg, dass man ab zwölf – egal was man trinkt – auch nicht mehr betrunken wird. Aber immerhin hat man so viel getrunken, dass man auch nicht mehr Auto fahren kann und somit gegen zwei Uhr, weitere drei Stunden auf ein Taxi wartet, so dass man doch eigentlich hätte fahren können, sobald dieses dann endlich vorfährt. Ich weiß, an solchen Tagen bin ich wirklich eine Spaßbremse. Vielleicht sollte ich an meiner Einstellung arbeiten. ;-)

Dieses Jahr habe ich beschlossen, diesen Tag möglichst kurzweilig und praktisch zu gestalten. Ich habe zu mir nach Hause eingeladen. Dann bin ich abgelenkt, indem ich mich ums Essen kümmern muss. Und ein weiterer Vorteil ist, dass ich auf kein Taxi warten muss. Ich bin ja schließlich schon da, wo ich sein möchte. Und am Neujahrestag wird mir auch nicht langweilig sein, da ich dann meine Wohnung wieder aufräumen muss. Was ein Spaß! Wenn ich genau darüber nachdenke, war es vielleicht doch keine so gute Idee, aber ist ja jetzt auch blöd allen wieder abzusagen.

So nun habe ich mehr oder weniger sinnfrei doch meine 500 Wörter fast geschafft. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen besinnliche Weihnachten und lasst Euch reich beschenken!!!

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