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Dörthe's Diary
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Dörthe und verflixte Wochenende
Was ein Wochenende!!! Nach einer stressigen Arbeitswoche, war ich froh freitags früher Feierabend machen zu können, da ich noch ins Reisebüro wollte. Ich muss mal raus! Ich werde wahnsinnig. Und da kommt mir doch der Tag der Deutschen Einheit mal richtig günstig, da er sich nach einem Sonntag eingereiht hat. Verlängerte Wochenenden eignen sich perfekt, um mal einen Kurztrip gen Süden zu starten. Pustekuchen! Ich muss feststellen, dass 600 Euro für 4 Tage Urlaub die Portokasse sprengen…
Samstag ging der Spass dann weiter. Ein Bekannter wollte dienstlich nach Mainz und hatte mir angeboten, dass ich mitfahren könnte. Extra früh aufgestanden, machte ich mich fertig, um dann kurz vor knapp von ihm gesagt zu bekommen, dass sein Termin ausfallen würde. Nun ja. Also dann nur einkaufen gehen, wo ich schon mal fertig war. In meinen schönen neuen Pumps stakste ich dann vom Auto aus über den Parkplatz meines Lieblingseinkaufscenters…….. trat in eine Fuge und der Absatz war hinüber. Da fand ich es nur halb so schlimm, dass ich mit meinem Armband kurze Zeit später an einem Regal hängen blieb, so dass alle Perlen sich über den Boden verteilten.
Abends wollte ich dann früh ins Bett. Schließlich wollten Paul, Birte und ich am Sonntag zum Fallschirmspringen. Ich bin ja auch früh ins Bett. Bedingt durchs schöne Wetter beschlossen jedoch meine Nachbarn eine spontane Gartenparty zu geben. Diese ging bis nachts drei Uhr. Und ich kenne nun die angeblich schönsten Lieder von Metallica, Manowar und AC/DC.
Sonntagmorgens dann die 200 km nach Calden gefahren. Bei der Anmeldung sagte man uns, dass es gute ein bis zwei Stunden dauern könnte, bis wir in den Flieger gesetzt werden. Schade war, dass wir natürlich noch nichts gegessen hatten und ich auch keinen Bissen vor dem Sprung runterkriegen würde. Das Wetter war herrlich. Immer wieder ging der kleine Flieger hoch, nahm einen Haufen Leute mit, die dann irgendwann wieder glücklich auf dem Boden landeten. Meine Nervosität stieg. Und mein Appetit auch. Nach drei Stunden fragten wir dann mal, wann denn nun die ein bis zwei Stunden um wären. Und prompt bekamen wir die Antwort, dass wir in einem der nächsten Flüge dabei wären! Jippieh! Mein Magen freute sich auch, denn nun war es ja nicht mehr lange, bis ich hoffentlich auch was zu essen bekam. Und siehe da, nach über vier Stunden war es auch soweit!!! Wir wurden in Anzüge gesteckt und bekamen unsere Instruktionen, wie wir uns beim freien Fall aus 4000 m Höhe zu verhalten haben. Jetzt nur noch 10 Minuten und es sollte los gehen!!! Nach 20 Minuten hieß es dann, dass wir jetzt noch mal ne halbe Stunde warten müssen, da man sich nicht sicher wäre, ob das Gewitter was im Anmarsch wäre, an uns vorbei ziehe oder halt nicht. Nach weiteren 20 Minuten – endlich die Entscheidung: Alles wird abgesagt!!! Sorry, für alle, die so lange warten mussten. Macht ja nichts! Ich hungere gerne!! Ich steh gerne Sonntag früh für NICHTS auf!!!!
Das Gewitter stellte sich als eine richtig böse Unwetterfront heraus. Wir konnten richtig froh sein, nicht gesprungen zu sein. Auch froh waren wir über die einstündige Vollsperrung, die unsere Heimfahrt nochmal extrem verzögerte. Erschöpft von dem blöden und anstrengenden Wochenende, aß ich was und ging ins Bett! Langsam kann mich das Karma mal kreuzweise! Auf eine neue Woche!!!

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