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Dörthe's Diary
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Ich hasse Winter!
Ich möchte bitte schön, dass der Winter endlich vorbei ist. Es nervt einfach nur! Ich bin ja eh nicht so der Schneetyp. Ich finde nämlich, dass man in Wintersachen bestimmt fünf Kilo schwerer aussieht als man in Wirklichkeit ist. Und es ist unbequem für nur mal kurz einkaufen zu gehen, Winterschuhe, Mantel, Handschuhe und Schal anzuziehen. Alles Sachen, die man im Sommer wirklich nicht braucht! Und wenn man sich dann endlich fertig anzogen hat, kommt man raus und das Auto ist entweder zugeschneit oder eingefroren!
Beim ersten Schneechaos brauchte ich alleine eine ganze halbe Stunde, um mein Auto a) zu finden und b) dann noch aus den Schneebergen freizuschaufeln. Als ich dann los wollte, kam ich nicht von meinem Hof auf die Straße, da die netten Herren vom Winterdienst (ich denke mal, dass es Herren sind! Falls auch Damen dabei sein sollten, gehe ich natürlich davon aus, dass sie ebenso nett wie auch beherzt unsere Straßen vom Schnee frei räumen) die gesamten Schneemassen natürlich von der Straße auf den Gehweg geschubst hatten (nein, das ist kein Vorwurf. Ich weiß nämlich auch nicht, wo sie den Schnee sonst hinschippen sollten). Somit konnte ich dann auch wiederum eine Gasse freischaufeln, die mich vom Hof wieder an die Außenwelt anband.
Jetzt will man ja auch nur schnell einkaufen fahren. Gehen wäre zu gefährlich. Also hatte ich mein Auto auch nur grob vom Schnee befreit – entgegen jeglicher Vorschriften, die zum Beispiel sagen, dass man sein Auto inklusive Dach und auch Scheinwerfer saubermachen muss. Die Quittung bekam ich natürlich als ich auf den Parkplatz des Einkaufscenters einbog, ausgelöst durch ein stumpfes Ruuuuuuummmmmms einen schrillen Schrei ausstieß, da sich nun mein Auto von ganz allein des Schneehaufens auf dem Dach entledigte.
Es ist auch zuviel gesagt, von einem Parkplatz zu sprechen, da durchs ständige räumen desselbigen immer höhere und damit auch breitere Schneeberge entstehen, so dass die Plätze zum parken echt knapp werden. Trotzdem ergatterte ich einen solchen, schnappte meine Tasche und balancierte zum Eingang, da es draußen glatt war. Am Eingang angekommen, wurden meine Schritte lockerer und diese Fehleinschätzung wurde direkt bestraft. Dort war es zwar nicht eisglatt, aber nass und somit trotzdem glatt. Leider schaffte ich es nicht ganz mein Gleichgewicht zu halten, was aber auch schwer ist, wenn man unförmige Stiefel, einen schweren und dicken Wintermantel sowie Handschuhe und Omas selbstgestrickten und superlangen Schal anhat! Ich sah aus wie das Michelinmännchen und prallte mit dem Steiß zuerst und den Füßen nach oben, in den nassen bräunlichen Sud des Willkommensbereich des Einkaufscenters. Juchheeeeee! Nun war ich nass und mir war kalt. Lebensmittel werden überbewertet, ich warte mit dem Einkaufen nun bis März!!!!

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