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Vuvuzela-Verbot beim Public Viewing?
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Vuvuzela-Verbot beim Public Viewing?

Wie ein Blasinstrument nur Nervtröte wird

Die Vuvuzela ist in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes. Bei jedem Spiel der laufenden Fußball-WM in Südafrika ist die Vuvuzela im Einsatz und das nicht nur von den einheimischen Fans. Der Ton, der sich wie ein Hummel- oder Bienenschwarm anhört, stört viele jedoch beim Fußball schauen. Selbst die Kommentatoren sind genervt. Die Spieler, die sonst während des Spiels miteinander gut kommunizieren können, werden gezwungen bis auf einem Meter aufeinander zuzukommen um überhaupt ein Wort zu verstehen. Manche Spieler (u. a. aus Frankreich) geben der Vuvuzela die Schuld am schlechten Abschneiden ihrer Mannschaft.

Eine Plastiktrompete erobert die Welt

Die Erfinder der Plastik-Vuvuzela können sich freuen: Allein an Europa haben sie durch den Absatz an Vuvzelas 5 Millionen Euro verdient. DFB-Präsident Theo Zwanziger stört sich nicht an der Vuvuzela: „Ich finde das nicht schlimm. Wenn man sich positiv auf diese für europäische Ohren etwas ungewohnten Geräusche einlässt, kann das sogar ein Spaß sein.“ FIFA-Präsident Sepp Blatter geht sogar noch einen Schritt weiter: „Wir können und wollen die Vuvuzela nicht verbieten. Das wäre Diskriminierung, sie gehört zu Afrika.“

Vuvu-Nerv oder doch Uwe Seeler

Für die Europäischen Ohren ist die Vuvzela ungewohnt und vor allem laut. Sie schafft es immerhin auf eine Lautstärke von bis zu 120 Dezibel. Der Hörgeräte-Hersteller Phonak warnt daher vor bleibenden Hörschäden und Tinnitus – ausgelöst durch die Vuvuzela. Einige Public Viewing-Lokalitäten haben die laute Tröte schon verboten: In Berlin, Gelsenkirchen und Köln muss die Vuvuzela draußen bleiben.

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Sollte die Vuvuzela verboten werden? Oder sollte man sich der Kultur in diesem Land, wo die Vuvuzela anscheinend dazu gehört, anpassen? Oder sollte man auch an die Spieler denken?

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Eine Meinung
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16. Juni 2010 um 12:33

Ich kriege voll die Krise, wenn ich dieses Ansinnen nach einem Verbot der Vuvuzelas einfach nur höre.Ich finde das absolut kleingeistig und spiessig.Selbstverständlich passt man sich den Sitten
und Gewohnheiten des Gastgeberlandes an. Da gibts doch garnichts zu diskutieren.Und wer es wirklich nicht verträgt, geht in die Apotheke und holt sich Ohropax oder sonstige Ohrschützer.
Diejenigen, die solche Verbote fordern sind die gleichen Typen, die im Ausland ihren deutschen Kartoffelsalat,Currywurst,Schnitzel essen wollen.Ich bin zwar nicht so der Fussbalfan, aber ich gönne den Leuten den Spass.Und dazu gehören Vuvuzelas dort und auch hier in Deutschland.
Immer noch besser übrigens als Knallkörper.Und billiger.Ausserdem gönne ich dem mittelständischen Unternehmer, der diese Teile herstellt seinen Umsatz.

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